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Nordens Netzwelt : Vom Knochen zum Smartphone: Der Wunschzettel der Handynutzer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Seit dem Millenium haben sich die Anforderungen an Handys gewandelt – unsere Wünsche wurden erfüllt.

von
erstellt am 30.Mai.2017 | 11:53 Uhr

Vor etwa 17 Jahren habe ich zum ersten Mal ein Handy in der Hand gehalten. Es hatte noch eine ausziehbare Antenne, war etwa 20 Zentimeter lang, und sein Display konnte vier verschiedene Farben anzeigen. Das war ein echtes Feature.

Wenn man heute ein Smartphone kauft, macht man sich Gedanken darüber, ob es die Quad- oder Full-HD-Auflösung sein soll. Seit den 2000ern ist viel passiert. Was heute selbstverständlich scheint, war damals Zukunftsmusik. Das verdeutlicht eine Umfrage der Wirtschaftzeitung „Brand Eins“. Sie zeigt, wie die Wünsche der Handy-Nutzer nach dem Millenium aussahen und wie viel davon geblieben ist.

78 Prozent wünschten sich damals, das Telefonbuch immer dabeizuhaben. Dank des mobilen Internets ist es heute leichter als je zuvor, an Informationen heranzukommen. Über soziale Netzwerke sind wir ohnehin mit den wichtigsten Menschen verbunden. Einen Stadtplan wünschten sich 69 Prozent der Befragten. Heute nutzen wir das Handy als Navigationsgerät und können mit Diensten wie Google Street View sogar virtuelle Spaziergänge am gesuchten Ort unternehmen. Auch die einfache Reservierung eines Hotelzimmers stand bei 67 Prozent der Handynutzer auf der Wunschliste. Heute hat sich dafür ein eigener Markt etabliert. Es gibt Apps, bei denen ich nicht nur ein Zimmer buche, sondern auch direkt Preise vergleichen kann.

Die Beispiele zeigen: Unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sie wurden übertroffen. Wie das wohl weitergeht? Das nächste große Ding, mit dem keiner gerechnet hat, ist sicherlich bereits in der Entwicklung.

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