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Urlaub im Norden: Glücks-App im Test

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit der neuen App der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein bekommt das Marketing für den Norden eine persönliche Note. Individuelle Bilder mit „Glücks-Faktor“ sollen Urlauber und Einheimische an schöne Orte locken. Doch manchmal ist der Weg zum Glück kein leichter, wie ein Praxis-Text beweist.

Die erste Hürde: Der Download. Mit meinem Android-Smartphone suche ich „Das ist Glück“ im App-Store. Als erstes taucht ein chinesisches Spiel auf. Unter den ersten Ergebnissen ist die App nicht zu finden. Mit dem ganzen Titel „Das ist Glück: die Foto-App“ klappt es schließlich. Ist die App installiert, kann es sofort losgehen. Positiv hierbei: Das nervige Registrieren und Suchen nach einem kreativen Nutzernamen fällt weg. Ein Motiv ist schnell gefunden: In der Mittagspause mache ich einen Spaziergang in Solitüde an der Flensburger Förde. Sobald ich die App öffne, startet die Kamera und deutet an, wie das Foto mit „Glücks-Spot“ aussehen könnte. Mit der App sind allerdings nur Fotos im Querformat möglich.

Nach ein wenig Hin- und Herschwenken und Verschieben des „Glücks-Spots“ ist es soweit: Klick – mein Glücks-Foto ist fertig. Darauf lässt sich der Punkt frei platzieren und in der Größe verändern. Anschließend wird der Ort hinzugefügt. Dies geschieht automatisch über die GPS-Koordinaten oder bei schlechtem Empfang manuell. Im Spot steht der Text „Das ist Glück“, aber das lässt sich anpassen. Anschließend wird der Nutzer aufgefordert, Schlagworte auszuwählen.

Das Hochladen der Bilder gestaltet sich schwieriger als gedacht: Dem schleswig-holsteinischen Internet sei Dank, kann ich es nicht an Ort und Stelle hochladen. Auch später im Büro taucht eine Fehlermeldung auf – laut Tash-Sprecher Marc Euler ein Problem mit einer zu strengen Firewall. Sein Tipp: Es mit dem mobilen Internet probieren. Am bestendraußen. Die Idee klingt angesichts des schleichenden Internets optimistisch. Ein paar Versuche später ist klar: Meine Bilder sind immer noch nicht online. Auf einem zweiten Gerät kommt dafür immer wieder die Fehlermeldung „Nur Bilder aus Schleswig-Holstein können gespeichert werden“. Dank Screenshots ist aber zu erahnen, was die App kann. Die Idee, es mit der Apple-Version zu probieren, scheitert daran, dass diese erst nächste Woche erscheint. Fazit: Die App steckt noch merklich in den Anfängen. Insgesamt ist die Menüführung aber simpel und das Design sehr ansprechend.

 

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