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Umweltschutz: Lang lebe das Handy

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Herstellung von Handys belastet die Umwelt. Entsprechend schont es Ressourcen, ein Mobiltelefon möglichst lange zu nutzen. Das gelingt mit einfachen Tricks.

Kaum einer weiß, was für seltene und schwer zu gewinnende Rohstoffe in einem Smartphone stecken. Gold, Tantal, Zinn, Kupfer oder Palladium sind nur einige davon. Wer sein Telefon also lange nutzt, spart nicht nur Geld – sondern hilft auch, keine Rohstoffe zu vergeuden. Darauf weist das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) hin.

Doch bei der täglichen Nutzung leiden die Geräte oft immens. Mit einigen Tricks lässt sich die Lebensdauer verlängern.

Um beispielsweise Gebrauchsspuren und Sturzschäden zu vermeiden, wird das Mobiltelefon also am besten in eine Schutzhülle gesteckt, rät das IZMF.

Wer ein Gerät mit austauschbaren Akkus wählt, kann es in der Regel länger nutzen. Sinkt die Kapazität des Energiespeichers, kann er ausgetauscht werden, ohne gleich ein neues Telefon kaufen zu müssen. Auch ein Akku lässt sich schonen, indem man das Gerät bei Nicht-Gebrauch ausschaltet und nicht genutzte Apps umgehend deaktiviert. Das spart Strom.

Sparen kann man aber auch am anderen Ende des Ladekabels. In der Regel lassen sich alle USB-Geräte mit dem gleichen Ladegerät aufladen. Einzelne Smartphonehersteller wie Fairphone verkaufen ihre Geräte bereits ohne Ladegerät, da in den meisten Haushalten schon mehrere vorhanden sind. Beim Aufladen gilt:  Auch Ladegeräte sind Stromfresser. Daher sollte man sie immer aus der Steckdose ziehen, wenn der Akku voll ist. Wem das zu anstrengend ist, kann sich im Handel schaltbare Steckdosen kaufen.

Hat das Handy trotz aller lebensverlängernden Maßnahmen den Geist aufgegeben, darf es nicht einfach in den Hausmüll wandern. Besser sind ausrangierte Mobiltelefone bei Netzbetreibern, Geräteherstellern oder Wertstoffhöfen aufgehoben. Dort werden sie recycelt oder zur Weiterverwendung aufbereitet.

Funktioniert das Handy noch, genügt aber nicht mehr den eigenen Ansprüchen, drängt sich eine besonders umweltfreundliche Entsorgungsoption auf: Verschenken. Vorher sollte man aber alle Daten sorgfältig vom Gerät löschen, so der IZMF.

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