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Fligges Netzwelt : Stephen Hawking: Das Ende naht ... wirklich!

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In den nächsten 100 Jahren sollte die Menschheit sehr vorsichtig sein, sagt Stephen Hawking.

von
erstellt am 21.Jan.2016 | 07:19 Uhr

Ich hab’s gewusst! Jahrelanges Studium apokalyptischer Filme und TV-Serien wie „The Walking Dead“ wird sich auszahlen. Das Ende steht bevor! Und das sagen nicht Reichsbürger oder Chemtrail-Verschwörungstheoretiker, sondern kein geringerer als Stephen Hawking. Für die alles zerstörende Katastrophe besteht für die nächsten 1000 bis 10.000 Jahre „beinahe Gewissheit“, sagte der 74-jährige Physiker in einer BBC-Vortragsreihe. Hawking ist bekannt für seine Warnungen vor künstlicher Intelligenz, durch die die Maschinen den Menschen irgendwann unterjochen könnten.

Schuld wird natürlich die Menschheit selbst sein. Also vielleicht doch Chemtrails – von der Regierung in den Himmel gepustete Giftwolken die uns schleichend krank machen? Wohl eher der technische Fortschritt, bei dem wir Menschen irgendwann gelinde gesagt über unsere eigenen Schnürsenkel stolpern werden, weil wir für Atomwaffen, Gentechnik und künstliche Intelligenz einfach nicht reif genug sind. Und was machen unreife Teenager? Genau: das was sie nicht sollen. Deshalb, so Hawking, gelte es in den nächsten 100 Jahren extrem vorsichtig zu sein. Und mit etwas Glück – oder vielleicht auch Pech – werde ich davon noch 70 Jahre miterleben.

Was ich wohl definitiv nicht miterleben werde, ist Hawkings Lösungsansatz. Wenn wir es schaffen, Vernunft und Weitsicht den Vortritt zu lassen, dann haben wir bis zur Katastrophe einen neuen Planeten gefunden. So würde die Menschheit nicht komplett von der kosmischen Bildfläche verschwinden. Das klingt fast, als könnten unsere Nachfahren in ferner Zukunft den Trend zum Wegwerfplaneten beklagen.

Doch die düstere Vorhersage hat auch etwas, das uns positiv stimmen sollte: Sie stammt von einem Mann im Rollstuhl, der sich mittels Pupillenbewegungen und Sprachcomputer verständigt. Ohne Technik und Fortschritt in der Medizin könnte Hawking uns heute wohl nicht mehr an seinen Erkenntnissen teilhaben lassen.

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