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Fligges Netzwelt : Spotify und co: Denn sie wissen, was wir hören

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Streaming-Dienste für Musik wie Spotify durchleuchten ihre Nutzer immer stärker. Tobias Fligge wird das zu viel.

von
erstellt am 27.Aug.2015 | 07:00 Uhr

Wird es laut im Büro, brauche ich sie: Kopfhörer. Stöpsel rein und Musik an. Sie kommt vom Smartphone über die App Spotify. Auch beim Schreiben dieser Kolumne läuft meist Musik aus zusammengestellten Listen mit Namen wie „Maximale Konzentration“, „Zen Focus“ oder „Brain Food“. Der Mix aus klassischer oder elektronischer Musik sorgt zwar nicht für eine produktive Trance, aber meist bin ich weniger abgelenkt.

Auch Googles Dienst Play Music hat angekündigt, solche von DJs und Redakteuren zusammengestellten Listen anzubieten – abgestimmt auf die Bedürfnisse des Nutzers. Google soll sogar voraussagen, was gerade die richtige Musik ist, die der Dienst vorschlagen kann. Ausgewertet werden Daten wie die Tageszeit oder der Wochentag – aber auch das Nutzungsverhalten. Wer regelmäßig zum Frühstück Folk hört, bekommt zu diesen Zeiten passende Musiklisten angezeigt.

Spotify hat kürzlich seine Nutzungsbedingungen geändert, um auf Kontakte, Fotos und Mediendateien zugreifen zu können. All das verbessert – wie beide Unternehmen versprechen – das Nutzungserlebnis. Dabei gehört Musik ganz klar zur Privatsphäre. Beide Dienste sollten ihren Datenhunger mäßigen.

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