Maas' Netzwelt : Smartphone, Smartwatch, Brille: Wie viele Geräte man braucht

Auf der CeBIT in Hannover wurde im März das neue Betriebssystem Windows 10 für Smartphones und PC gezeigt.
Auf der CeBIT in Hannover wurde im März das neue Betriebssystem Windows 10 für Smartphones und PC gezeigt.

Der Trend geht zum mobilen Fünftgerät. Microsoft will dafür den Desktop-PC überflüssig machen - mit Continuum.

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05. Mai 2015, 03:45 Uhr

Heute startet in Berlin die Internetkonferenz re:publica. Mit dabei: Rund 6500 Teilnehmer – und erfahrungsgemäß mindestens doppelt so viele mobile Endgeräte mit Internetverbindung. Strom – genauer: ein Steckdosenplatz – ist eine knappe, umkämpfte Ressource.

Kommt Ihnen das viel vor? Mir nicht. Wenn es nach Google und Apple, Microsoft und Facebook geht, sollen wir künftig alle offenbar mindestens fünf Geräte mit uns herumschleppen. Selbstredend ein Smartphone. Wenn wir arbeiten und viel tippen müssen, ein Netbook, einen Laptop oder ein Convertible. Für den Akku-Notfall ein Tablet. Und zum Angeben eine Smartwatch, dazu am besten demnächst Facebooks Virtual-Reality-Brille Ocular Rift. Vielleicht auch die Datenbrille Google Glass – wenn sie überhaupt noch kommt, denn über dieses groß angekündigte und seit Monaten überfällige Projekt redet eigentlich gerade niemand mehr. Und alle diese Geräte werden zu Hause mit dem Desktop-PC synchronisiert. Für mich persönlich ist das der Technik-Overkill.

Letzte Woche stellte Microsoft auf der eigenen Entwicklerkonferenz „Build“ seine Neuigkeiten vor. Natürlich auch für die Geeks die holografische Brille „Hololens“. Aber eben auch die Continuum-Funktion für Smartphones: Für einen Wechsel vom klassischen Desktop zum Surface Pro 3 gibt es sie schon. Künftig sollen auch Windows-10-Smartphones mit einem Bildschirm und einer Bluetooth-Tastatur verbunden werden können , berichtet das Technik-Portal Golem aus San Francisco. Bei Golem sehen Sie auch ein Video von der Präsentation.

Ob dann wirklich ein Gerät reicht? Ich bin da skeptisch.

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