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Google Now und Siri : Smartphone-Assistenten sind Datensammler

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sprachassistenzen sind kleine Organisationstalente und helfen im Alltag. Aber sie sammeln auch Daten – zu viele Daten.

Berlin | Sprachassistenten wie Google Now und Siri können das alltägliche Leben mit dem Smartphone deutlich vereinfachen. So wissen die Dienste zum Beispiel automatisch, ob sich der Flug verspätet oder es morgen auf dem Weg zur Arbeit regnet. Damit das klappt, müssen die Dienste allerdings zahlreiche Daten sammeln, warnt der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Nutzer sollten daher darüber nachdenken, ob sich die Informationen auch für weniger harmlose Dienste nutzen lassen, bevor sie der Sammelei zustimmen. Standortdaten verraten zum Beispiel nicht nur, wo jemand arbeitet oder gerne ausgeht.

Stattdessen lassen sie auch Rückschlüsse auf die politische Einstellung oder Krankheiten zu, etwa anhand von Demonstrations-Teilnahmen oder Arztbesuchen. Und lässt der Nutzer Google, Siri und Co. auch noch Kalender und E-Mails auswerten, wissen die Anbieter vielleicht sogar noch mehr.

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erstellt am 07.Mai.2014 | 20:05 Uhr

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