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Rückblick Die besten Spiele des Jahres

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fantasy-Abenteuer, Elfmeterschießen oder rätseln in 3D: Dass die Entwickler von Videospielen mitunter bessere Geschichten erzählen als Romanautoren und Filmregisseure, beweisen die diesjährigen Highlights der Genres Adventure und Rollenspiel. Ein Überblick der besten PC- und Video-Spiele des Jahres 2015:

Im Survival-Horror-Adventure „Until Dawn“ finden sich acht junge Menschen in einer abgelegenen Hütte inmitten einer verschneiten Bergwelt. Doch statt zu flirten und zu feiern, müssen sie sich bald mit einem Serienmörder auseinandersetzen, der es offenbar auf die jungen Leute abgesehen hat. Der Spieler muss frei entscheiden, welche Figur er vor dem Killer rettet, wobei er verstörende Dinge über das Leben der Opfer erfährt. Das Spiel ist so spannend wie Horrorfilme à la „Freitag der 13.“, deren Inszenierung dieses kleine Meisterwerk inspirierten.



> Sony, PS4, ab 18 Jahre

Ebenso spannend, doch minder gruselig präsentiert sich „Life is Strange“, ein interaktiver Entwicklungsroman. Im Mittelpunkt steht die junge Maxine, die in ihren Heimatort zurückkehrt und feststellt, dass sie die Zeit zurückdrehen kann. Das ergibt eine Reihe faszinierender Möglichkeiten und hilft dabei, die teils lebensbedrohlichen Situationen in diesem außergewöhnlichen Teenager-Drama zu meistern.



> Square Enix, für PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, ab 12 Jahre


Deutlich fantastischer präsentiert der polnische Entwickler CD Red die Welt seines Rollenspiels „The Witcher 3“. Der Held bereist eine weitläufige Welt, um seine Ex-Geliebte zu finden. Dabei kämpft er gegen teils schreckliche Monster und überzeugt misstrauische Mitmenschen davon, ihm zu helfen. Dank der überzeugenden Gestaltung des Helden bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend, und man fühlt sich bald heimisch in diesem eigentümlichen Fantasy-Reich, das mit Figuren der slawischen Mythologie angenehm anders wirkt als konventionelle Rollenspiel-Welten.



> Namco, PC, PS4, Xbox One, ab 18 Jahre



Weniger Story und mehr Rätselkraft steckt in „Captain Toad“ (kleines Bild) einem pfiffigen Knobelspiel für Jung und Alt. Der kleine Toad dackelt durch 3D-Welten, um Sterne zu finden. Dazu muss der Spieler einen passenden Weg ertüfteln und manchmal gar unter Zeitdruck Hindernisse überwinden. Insbesondere Eltern mit Kindern erleben hier ein wunderbar gehaltvolles und spaßiges Denk-Abenteuer in hübschem Design.



> Nintendo, Wii U, ab 6 Jahre


Rasanter wirkt „Fifa 16“, der jüngste Teil der renommierten Fußballspielserie. Hier treten zum ersten Mal weibliche National-Kicker auf, zudem verhalten sich die Computer-gesteuerten Kicker deutlich glaubwürdiger als in früheren Teilen. Beim Aufbau seines Spiels muss der Spieler mehr nachdenken und taktieren, Zufallstreffer sind selten.


> EA, PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, ohne Alterbeschränkung


Für Fans von Musikspielen gibt’s nach fünf Jahren Abstinenz Neuigkeiten: In „Guitar Hero Live“ muss man erstmals eine Kunststoff-Gitarre mit sechs Tasten bedienen, um die auf dem Bildschirm angezeigten Noten anzuschlagen. Das kostet auf der höchsten Schwierigkeitsstufe einige Mühe. Die Inszenierung wirkt mitreißend, da man einem echten Publikum gegenüber steht. Glücklicherweise gibt es einen Anfänger-Modus mit drei Tasten. Das größte Manko stellt das Song-Auswahl-System dar: Sie werden vorgegeben, andere lassen sich nur gegen echtes Geld freischalten. Wer sich mit der Gratis-Auswahl bescheiden kann, erlebt ein großartiges Musikspiel.


> Activision, alle Plattformen, ohne Alterbeschränkung


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