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Fligges Netzwelt : Revolution im Kuhstall

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Programmier-Verbot von John Deere zeigt, wie wichtig Software in der Landwirtschaft ist.

Ein Traktor ist ein Traktor ist eben nicht mehr nur ein Traktor. Warum sollte der technologische Fortschritt vor der Landwirtschaft Halt machen? Nicht nur dass sich Bauern um die Wartung ihrer Maschinen kümmern müssen, jetzt macht auch noch die Software Sorgen. Deere will verhindern, dass gewiefte Landwirte die Software umprogrammieren – ja vielleicht sogar selbst reparieren! Probleme wie diese werden uns auch in traditionellen Bereichen wie der Landwirtschaft immer häufiger begegnen. Der automatisierte und vernetzte Bauernhof mit Acker ist längst am Horizont zu sehen. Die Fachwelt hofft auf neue Produktivitätsschübe in einer Welt, in der Drohnen Wildschweine verjagen und die Feldbedingungen tagesaktuell aufs Smartphone gebeamt werden.

Aber diese Welt hat eben auch ihre Tücken. Ob Traktor oder Kühlschrank – immer mehr Geräte werden smart und hängen über Software an der Leine der Hersteller. Bestes Beispiel iPhone: Apple verbietet das Umgehen von Schutzmechanismen („Jailbreak“) in seinen Nutzungsbedingungen. Für den Verbraucher bedeutet das, dass er in Zukunft genau in die Verträge schauen sollte, will er möglichst frei mit seinem Eigentum umgehen.

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erstellt am 23.Apr.2015 | 05:00 Uhr

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