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Henckes Netzwelt : Reich durch den E-Sport

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Hobby zum Beruf machen – für viele ein Traum. Vielleicht ist es manchmal gut, wenn es einer bleibt.

Für viele ambitionierte Wohnzimmerhelden, die mit Maus, Tastatur samt Rechner und Monitor bewaffnet die digitalen Welten erobern, wird es vermutlich ein Traum bleiben – mit dem Zocken den Lebensunterhalt zu verdienen. Die E-Sport-Szene ist ziemlich groß, doch nur Wenige können von Preisgeldern tatsächlich leben.

Die Webseite esportsearnings.com hat nun eine Geldrangliste veröffentlicht. In denTop Ten sind Gamer aufgelistet, die mit Videospielen Preisgelder von über einer Million Dollar eingestrichen haben. An der Spitze stehen Amerikaner und Chinesen. Da ist Saahil Arora vom Team „UNiVeRsE“, der mit etwas über 1,96 Millionen US-Dollar die Rangliste anführt. Der erste Deutsche, Kuro Takhasomi, liegt auf Platz 21 mit immerhin noch 649.256 Dollar an Preisgeldern.

Nun ist die E-Sport-Szene nicht neu, doch der große Erfolg in virtuellen Sportarten ist, ähnlich wie in den „Realen“, nur den Besten vorbehalten. Dennoch erzielen die E-Sportler lange nicht so große Einnahmen wie ihre Kollegen mit Boxhand- und Fußballschuhen. Floyd Mayweather zum Beispiel ist laut dem Magazin „Forbes“ der Topverdiener unter den Sportlern. Der Boxer bringt es auf einen Verdienst von 300 Millionen US-Dollar im Zeitraum vom 1. Juni 2014 bis zum 1. Juni 2015. Die Fußballer Christiano Ronaldo (79,6) und Lionel Messi (73,8) bringen es auf nicht mal 80 Millionen. Formel-1-Pilot Sebastian Vettel liegt mit 33 Millionen sogar nur auf Platz 21.

Das sind nur schwer vorstellbare Summen für alle, die am Monatsende traurig auf den Kontoauszug blicken. Ein Trost: Für uns ist das Videospielespielen in den eigenen vier Wänden oder das Kicken auf dem Ascheplatz noch ein Vergnügen, für die Profis ist es ein knallhartes Business ohne Gnade.

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erstellt am 12.Okt.2015 | 07:59 Uhr

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