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Landesdatenschützerin warnt : Pokémon Go – Kritik aus Kiel

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

von
erstellt am 05.Aug.2016 | 19:01 Uhr

Sie ist seit Wochen in aller Munde – und auf Millionen von Smartphones: die Spieleapp Pokémon Go. Doch nicht alle sind begeistert von dem mobilen Spiel, das Jung und Alt zur Monsterjagd per Smartphone auf die Straße schickt: Schleswig-Holsteins oberste Datenschützerin Marit Hansen warnt vor der Datensammelwut der App. Im Handelsblatt sagte Hansen, das Spiel verlange nicht nur Zugriff auf Kamera und Mikrofon des Handys, sondern speichere außerdem „sehr genau und detailliert“ Geo-Daten. Für die Pokémon-Jagd ist es notwendig, dass die Standort-Funktion des Smartphones aktiviert ist. Die Entwickler des Spiels könnten die Gamer außerdem lenken, indem sie sie durch das Platzieren sogenannter Pokéstops an bestimmte Orte – wie Restaurants – locken. Da Pokémon Go nicht von einem europäischen Anbieter entwickelt wurde, sondern das Unternehmen Niantic in den USA sitzt, habe man bislang keinen juristischen Hebel.

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