zur Navigation springen

Strategiespiele : PC-Spiele: Düstere Geheimnisse

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Vor allem Fans anspruchsvoller Strategiespiele kommen diesen Monat am PC auf ihre Kosten. Dafür sorgen „Total War: Attila“ und „Blackguards 2“.

Endzeitstimmung für Sandalenträger: In „Total War: Attila“ von Sega geht es dem spätantiken Römischen Reich an den Kragen. Offiziell handelt es sich bei dem Titel um einen Ableger von „Total War: Rome 2“, das Spiel läuft aber auch alleine. Passend zu den historischen Ereignissen schlägt sich der Spieler auf die Seite der Römer, der Goten und einiger anderer Barbaren. Technisch basiert das neue „Total War“ auf dem Vorgänger, allerdings hat Sega ein paar Schwächen von „Rome“ ausgebügelt. Das Gameplay bietet die gewohnte Mischung aus Rundenstrategie zum Aufbau des Imperiums und Schlachten in Echtzeit, allerdings mit ein paar neuen Details wie Barrikaden und der Eroberung großer Städte. Außerdem kann der Spieler Territorien jetzt in bester Barbarenmanier niederbrennen, um dem Gegner zu schaden. „Total War: Attila“ kostet 40 Euro und ist ab 12 Jahren freigegeben.

„Blackguards“ gelang es 2014 nur teilweise, die komplexen Regeln des Rollenspiels „Das Schwarze Auge“ auf den PC zu übertragen. Ein Jahr später bringt Daedalic nun den Nachfolger „Blackguards 2“ auf den Markt, der in vielerlei Hinsicht Besserung verspricht. Die vom Thron verbannte Herrscherin Cassia will mit ein paar Gefährten ihr Königreich in der Fantasy-Welt Aventurien zurückerobern. Im Mittelpunkt stehen nach wie vor taktische, rundenbasierte Kämpfe. Die umfangreichen Regeln sind diesmal etwas leichter zu verstehen als im ersten Teil, außerdem verläuft das Spiel nun weniger linear. Zwischen den Kämpfen kann der Spieler also frei wählen, welche Mission er als nächstes angeht. „Blackguards 2“ ist ab 12 Jahren freigegeben und für 16 Euro erhältlich.

Noch mehr Futter für die grauen Zellen gibt es in „Alchemy Quest“ von Rokapublish. In dem familienfreundlichen Puzzlespiel schlüpft der Spieler in die Rolle des hoffnungslos überarbeiteten Alchemisten Calen. Der hat beim Experimentieren sein Labor in die Luft gesprengt und muss es jetzt mühsam wieder aufbauen. Um ihn dabei zu unterstützen, löst der Spieler Match-3-Rätsel im Stil von „Puzzle Quest“ oder „Candy Crush Saga“. Zwischen den rund 100 Levels sorgen Zwischensequenzen im Comic-Stil und kleine Geschicklichkeitsspiele für Abwechslung. Darin muss Calen zum Beispiel hinterhältigen Gnomen ausweichen, die ihn von der Arbeit abhalten wollen. „Alchemy Quest“ hat keine Altersbeschränkung und kostet etwa 10 Euro.

Hinter dem Titel „Life is Strange“ verbirgt sich ein ungewöhnliches Episoden-Adventure von Square Enix. Der erste Teil der spannenden Geschichte ist ab sofort erhältlich. Die Hauptrolle spielt Schülerin Max, die nach einer längeren Abwesenheit an die High School ihrer Heimatstadt zurückkehrt. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Chloe macht sie sich auf die Suche nach einem spurlos verschwundenen Mädchen und deckt dabei viele düstere Geheimnisse auf. Wer moderne Adventures wie „Heavy Rain“ oder „The Wolf Among Us“ gespielt hat, wird sich in „Life is Strange“ sofort zurechtfinden. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied: Max kann die Zeit zurückdrehen, was erheblichen Einfluss auf das Gameplay und die Handlung hat. Die Grafik des Spiels ist eher simpel gehalten, dafür wirken die Charaktere sehr glaubwürdig. Einzelne Episoden von „Life is Strange“ sollen fünf Euro kosten. Wer sich gleich den Staffelpass für alle Folgen zulegt, zahlt rund 20 Euro.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen