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Maas’ Netzwelt : Origami mit Smartphones

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mehrere Hersteller arbeiten an faltbaren Displays. Kehrt das Klapphandy zurück?

2017 wird das Jahr der faltbaren Displays. Nachdem Apple im November das Patent für ein Display mit einem Scharnier erhalten hat, verdichten sich Gerüchte, dass der koreanische Smartphone-Hersteller Samsung mit faltbaren Geräten experimentieren will. Darüber berichtet unter anderem der Technik-Blog „ETNews Korea“ aus dem Umfeld von Samsung. In einem ersten Schritt soll ausgetestet werden, ob es überhaupt eine Nachfrage gibt – mit einem Gerät, dessen zwei Displays mit einem Scharnier oder einem sichtbaren Faltmechanismus verbunden sind. In einem zweiten Schritt soll dann keine „Naht“ mehr zu sehen sein – dank flexibler Displays. Ob und wann diese Generation auf den Markt kommen könnte, steht in den Sternen.

Von Apple wird 2017 ein klappbares iPhone erwartet, das sich – wie das Samsung-Gerät – auch nach außen klappen lassen soll. Und der Bildschirm-Hersteller Japan Display hat kürzlich ein klappbares Display vorgestellt. Ein kleines mobiles Gerät mit einem großen Display, ein Hybrid aus Smartphone und Tablet – das klingt verlockend.

Ein Klapphandy besaß ich übrigens ein Mal in meinem Leben – und zwar im Jahr 2004. Glücklich machte es mich nicht. Es war sehr schnell kaputt: Das Scharnier leierte aus. Die Belastbarkeit der Scharniere oder Falten werden wohl auch darüber entscheiden, ob die Origami-Technologie Fans findet.

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erstellt am 13.Dez.2016 | 15:00 Uhr

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