Maas’ Netzwelt : Origami mit Smartphones

Klapphandys waren mal hip.
Klapphandys waren mal hip.

Mehrere Hersteller arbeiten an faltbaren Displays. Kehrt das Klapphandy zurück?

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13. Dezember 2016, 15:00 Uhr

2017 wird das Jahr der faltbaren Displays. Nachdem Apple im November das Patent für ein Display mit einem Scharnier erhalten hat, verdichten sich Gerüchte, dass der koreanische Smartphone-Hersteller Samsung mit faltbaren Geräten experimentieren will. Darüber berichtet unter anderem der Technik-Blog „ETNews Korea“ aus dem Umfeld von Samsung. In einem ersten Schritt soll ausgetestet werden, ob es überhaupt eine Nachfrage gibt – mit einem Gerät, dessen zwei Displays mit einem Scharnier oder einem sichtbaren Faltmechanismus verbunden sind. In einem zweiten Schritt soll dann keine „Naht“ mehr zu sehen sein – dank flexibler Displays. Ob und wann diese Generation auf den Markt kommen könnte, steht in den Sternen.

Von Apple wird 2017 ein klappbares iPhone erwartet, das sich – wie das Samsung-Gerät – auch nach außen klappen lassen soll. Und der Bildschirm-Hersteller Japan Display hat kürzlich ein klappbares Display vorgestellt. Ein kleines mobiles Gerät mit einem großen Display, ein Hybrid aus Smartphone und Tablet – das klingt verlockend.

Ein Klapphandy besaß ich übrigens ein Mal in meinem Leben – und zwar im Jahr 2004. Glücklich machte es mich nicht. Es war sehr schnell kaputt: Das Scharnier leierte aus. Die Belastbarkeit der Scharniere oder Falten werden wohl auch darüber entscheiden, ob die Origami-Technologie Fans findet.

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