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Henckes Netzwelt : Nutzlose USB-Gadgets

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Für den USB-Anschluss gibt es eigentlich alles, doch das meiste davon ist Wohlstandsmüll.

von
erstellt am 09.Nov.2015 | 08:40 Uhr

Drucker, Tastatur, Maus, Kopfhörer: Die meisten USB-Anschlüsse an Laptop oder PC müssen sich mit langweiliger aber essenzieller Technik beschäftigen. Darüber hinaus gibt es viele USB-Geräte, sogenannte Gadgets, die ziemlich überflüssig oder sogar reiner Wohlstandsmüll sind. Braucht der Mensch einen USB-Staubsauger für den Schreibtisch? Oder einen USB-Handwärmer oder -Massageball? Wohl eher nicht.

Doch es gibt auch nützliche Gadgets, die sich eventuell einen freien USB-Slot verdient hätten.

Angefangen beim „Panic Button“ für 18 Euro. Der kleine Kasten mit rotem Knopf ermöglicht es, auf Knopfdruck alle Browserfenster zu schließen und öffnet ein unscheinbares Dokument. Ein Geschenk und die Rettung für viele Computernutzer, die unerwartet Besuch bekommen.

Gerade jetzt im Winter auch praktisch: Beheizbare Pantoffeln, die sich per USB-Anschluss schnell erwärmen lassen. Perfekt für die, die zuhause viel am Schreibtisch sitzen. Aktenvernichter, Mini-Kühlschrank für eine 0,33-Liter-Dose oder Akku-Batterien: Heute geht alles per USB. Dabei sind die Hightech-Batterien der Größe AA wirklich mal ein durchdachtes Produkt. Sie lassen sich am Port aufladen und können dann zum Beispiel in der Fernbedienung oder dem MP3-Player genutzt werden. Womit man die Anschlüsse an seinem PC oder Laptop belegt, ist aber jedem selbst überlassen.

Am Ende lässt sich über Sinn und Unsinn der Erfindungen für den USB-Anschluss nur philosophieren. Auch die vermeintlich nützlichen Gadgets sind am Ende doch nur Spielerei, Kosten Geld und verbrauchen zusätzlichen Strom. Tendenz daher: Im Zweifel eher Finger weg.

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