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Henningsens Netzwelt : Nur ein Tipp auf das Dollar-Symbol

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Snapchat will mobiles Bezahlen in seine Foto-App integrieren.

Ist auf Ihrem Smartphone Snapchat installiert? Dann gehen Sie vermutlich noch zur Schule, oder Sie haben Kinder im schulpflichtigen Alter. Meine zwölfjährige Tochter fotografiert alles, was ihr vor die Linse kommt, und verschickt es per Snapchat. Der Empfänger kann sich die Fotos ein paar Sekunden lang anschauen, dann werden sie automatisch gelöscht. Wer schnell ist, rettet das Bild mit einem Screenshot doch für die Ewigkeit. Kurz gesagt, diese App ist so sinnfrei, dass Facebook letztes Jahr drei Milliarden US-Dollar zahlen wollte, um den Laden zu übernehmen. Doch die Firmengründer haben Mark Zuckerberg abblitzen lassen; vier Milliarden dürften’s schon sein, bitteschön.

Gestern überraschten die Snapchatter mit ihrer Ankündigung, den Bezahldienst Square in ihre App integrieren zu wollen. Bei „Snapcash“ tippt man den Geldbetrag ein und überweist ihn mit einem simplen Druck auf das grüne Dollar-Symbol an Freunde und Bekannte. Square wickelt die Transaktion dann über die hinterlegten Kreditkartendaten ab. So macht Geld ausgeben richtig Spaß. Dass kriminelle Hacker schon mehr als einmal die Snapchat-Server geknackt haben, lässt Böses fürchten. Bislang waren es nur Fotos, die in die falschen Hände gerieten.

> Blog mit Snapcash-Video http://dpaq.de/IURM1

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erstellt am 19.Nov.2014 | 10:43 Uhr

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