zur Navigation springen

App-Essentials : Nützliche Helfer im Smartphone-Alltag

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Erst mit den richtigen Apps wird das Smartphone zum praktischen Alltagsbegleiter. Die Auswahl in den App Stores ist riesig. Doch welche Applikationen sind wirklich unverzichtbar?

Das neue Smartphone ist endlich da: Aber was für Apps müssen drauf? Viele mehr oder weniger nützlichen Anwendungen haben die Geräte ab Werk an Bord. Das reicht aber noch nicht:

Videos: Manche Videoformate können die vorinstallierten Apps nicht öffnen – zum Beispiel mkv-Dateien. Hilfe kommt vom VLC-Player (kostenlos für iOS und Android). „Da sind alle Codecs an Bord, die man braucht“, sagt Fabian Vogler vom Fachmagazin „Chip“.

Navigation: „GoogleMaps“ bei Android und „Karten“ bei iOS sind für eine Standortbestimmung und einfache Navigation ausreichend. Zum Navigieren greift Chip-Experte Vogler jedoch lieber zur Anwendung „here maps“ (iOS, Android und Windows Phone). Mit der App lassen sich Karten von Regionen auf dem Smartphone speichern. „Im Ausland ist damit Navigation ohne Roaming möglich“, sagt Vogler. Dann werden die Kartendaten aus dem Speicher geladen, die Navigation erfolgt über das eingebaute GPS-Modul des Telefons.

Apple-Experte Ehrmann mag die App „Wohin?“ (2,99 Euro, nur iOS). Damit kann man Dienstleister aller Art in der Umgebung finden. Weil sie nicht nur Suchbegriffe, sondern auch deren Synonyme abfragt, sind ihre Suchergebnisse besonders zielsicher. Bei italienischen Restaurants sucht sie etwa nach Pizzeria, Trattoria, Italiener und weiteren verwandten Wörtern. Im Ausland übersetzt sie deutsch eingetippte Begriffe automatisch in die Landessprache und die Ergebnisse zurück ins Deutsche.

Zugangsdaten: Für viele Dienste benötigen Nutzer Zugangsdaten. Die sind nicht nur hoch sensibel, sondern mitunter auch schnell vergessen. Die App „1Password“ (u.a. iOS und Android) erstellt sichere Passwörter für jeden Account und ermöglicht die Anmeldung mit einem Klick. Sensible Daten speichert sie verschlüsselt auf dem Smartphone und kann sie mit anderen Geräten synchronisieren.

Browser: iOS hat Safari an Bord, Android liefert Chrome oft direkt mit. Dennoch kann es sich lohnen, Alternativen auszuprobieren. Für Android-Smartphones ist die App „Link Bubble“ (nur Android) eine pfiffige Option. Sie lädt angeklickte Links im Hintergrund. Das spart Zeit und Nerven, gerade bei schwächeren Datenverbindungen. Wer sein Datenvolumen effektiv nutzen will, könnte mit den Komprimierungsfunktionen von „Opera Mini“ glücklich werden, ergänzt Vogler. Auch der Firefox-Browser ist mittlerweile in einer Mobilversion für Android und iOS verfügbar – jedoch nur für neuere Versionen (ab Android 2.3 und iOS 8.2).

Aufräumen: Ungenutzte Programme im Hintergrund zehren von den Systemressourcen. Der Akku verliert schneller an Ladung, der Arbeitsspeicher ist voll. Programme laufen langsamer. „Clean Master“ (nur für Android) löscht unnötige Dateien vom internen Speicher und räumt den Arbeitsspeicher frei, indem ungenutzte Apps geschlossen werden. Außerdem identifiziert das Programm Apps, die nie genutzt werden – und deinstalliert sie.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert