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Enter the Gungeon oder The Banner Saga 2 : Neuheiten für den PC: Lachen mit Comic-Figuren

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wikinger und abgedrehte Helden sind die Protagonisten in den neuen PC-Spielen. In diesem Monat ist alles dabei: von spannend über gruselig bis bleihaltig.

Pixelige Farbknäuel in strahlend-buntem Kugelhagel – so könnte man das Szenario des Top-Down-Shooters „Enter the Gungeon“ beschreiben. Er zählt zu der Sorte von Geschicklichkeitsspielen aus Indie-Entwicklerbuden, die derzeit den Markt überfluten. Aber „Enter the Gungeon“ (ab 16 Jahre) will anders sein. Der Spieler steuert aus der Vogelperspektive bis zu vier Helden durch zufallsgenerierte Level, muss dabei den Feuersalven der Gegner durch blitzschnelle Reaktionen ausweichen und den Abzug drücken.

Mit einer durchschnittlichen Spielzeit von 45 Minuten richtet sich der Titel vor allem an Genre-Fans und Gelegenheitsspieler. Damit es nicht langweilig wird, gibt es ein schier grenzenloses Waffenarsenal: von Lasern über Feuerbälle bis hin zur Buchstabenkanone. Rund 100 Gegnertypen und 20 Endbosse warten auf den passionierten Pixel-Shooter-Fan. Im lokalen Koop-Modus können zwei Freunde am PC miteinander daddeln. Story und Tiefgang wird man hier aber vergeblich suchen. Kosten für den pixeligen Spaß: rund 15 Euro.

Vor zwei Jahren kam das per Crowdfunding finanzierte Wikinger-Abenteuer „The Banner Saga“ bei vielen Spielern gut an. Mit „The Banner Saga 2“ ist nun ein Nachfolger da. In der nordisch inspirierten Fantasy-Welt haben Menschen und Riesen ein Bündnis geschlossen. Die Story wird durch Zwischensequenzen im Comic-Stil erzählt. Besonders interessant: Da „The Banner Saga 2“ inhaltlich nahtlos an den ersten Teil anknüpft, wirken dort getroffene Entscheidungen auch noch nach. Für 20 Euro ist das Rundenstrategie-Spiel bei Steam erhältlich. Eine portierte Version für Spielkonsolen soll folgen.

Völlig neue Wege will das Science-Fiction-Adventure „P.O.L.L.E.N“ gehen. Es wurde für die Virtual-Reality-Brillen Oculus Rift und Playstation VR entwickelt. Die teuren Brillen sind aber keine Pflicht. Die verrückte Story: In einer alternativen Zeitlinie wurde Kennedy nicht ermordet, das Internet nie erfunden und das Rennen zwischen den Blöcken ins Weltall ging ungebremst weiter. Aus der Egoperspektive steuert der Spieler den Protagonisten durch eine Minenstation auf dem Saturnmond Titan. Es gilt, ein Mitglied des Forschungsteams zu finden. Die Besonderheit am Erkundungs-Adventure „P.O.L.L.E.N“ ist die interaktive Umgebung. Alle Gegenstände lassen sich manipulieren, jedes Geräusch könnte bei der Lösung des Rätsels wichtig sein. Das außerirdische Erkundungsspiel kostet rund 22 Euro.

Mit „Battleborn“ erscheint Anfang Mai ein Ego-Shooter im Comic-Stil. „Team Fortress 2“ und „Overwatch“ lassen grüßen. „Battleborn“ richtet sich an Spieler die auf rasante Action, schnelle Feuergefechte und viel buntes Bling-Bling stehen. Kernelement des Shooters ist die Koop-Erfahrung, zusammen mit Freunden lässt es sich online oder im lokalen Netzwerk nach Herzenslust ballern. Die Charaktere tragen den Titel maßgeblich und sorgen für Tränen in den Augen – vor Lachen wohlgemerkt. Nach und nach kann der Spieler die Helden durch das Erreichen bestimmter Level aktivieren. Die bunte Daddelei (ab 12 Jahre) kostet rund 50 Euro.

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