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#a4waist auf Instagram und Twitter : Neuer Magertrend: So schmal wie ein DIN-A4-Papier

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Nach Thigh Gap und Bikinibridge hat ein neuer erschreckender Magertrend auch Deutschland erreicht. Dabei soll die Taille hinter einem A4 Papier verschwinden. Im Netz polarisiert das vermeintliche Schönheitsideal.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2016 | 17:01 Uhr

Kiel | 21 Zentimeter - das misst die schmale Seite eines DIN-A4-Papiers. In der Netzwelt macht nun ein neuer erschreckender Magertrend die Runde: Junge Frauen fotografieren sich mit einem Blatt Papier vor dem Körper. Das neue Schönheitsideal: Die Taille muss dabei hinter dem DIN A4 Blatt verschwinden.

Immer wieder tauchen neue Magertrends im Netz auf. Besonders junge Mädchen versuchen diesen vermeintlichen Schönheitsidealen zu entsprechen.

Der Trend hat sich durch das Netz schnell verbreitet und findet inzwischen weltweit Anhängerinnen. Unter #a4waist und #paperchallenge präsentieren besonders junge Frauen ihre Taille hinter einem DIN-A4-Blatt. Und ernten dafür unter einigen Gleichgesinnten Zuspruch.

Almost :(. #waist #waisttraining #a4challenge #a4waist #trend #blackandwhite #skinny #tinywaist

Ein von ❌N I C O❌ (@nothing_zvezda) gepostetes Foto am

A4waste   #a4waist #spring #march #keepfit #fitness

Ein von     Ruan (@ryz.jr) gepostetes Foto am

#a4waist

Ein von 12yy21 (@yychen21) gepostetes Foto am

Ein Großteil der Netzgemeinde ist über den neuen Magertrend entsetzt. Es häufen sich daher immer mehr Tweets mit Aussagen zum Schönheitsideal. Die Botschaft bringt blume_zwei.null auf Instagram auf den Punkt: „Ihr müsst keine Taille haben, die ihr hinter einem Din-A4-Blatt verstecke könnt. Ihr müsst nicht jeden Trend mitmachen, nicht dem Ideal anderer entsprechen, ihr müsst euch wohl fühlen & wohl fühlen hat nichts mit dem Umfang der Taille zu tun.“

Während ein Großteil der weiblichen Netzgemeinde noch versucht, das Schönheitsideal wieder gerade zu rücken, veröffentlichen die Männer nicht ganz ernstgemeinste Bilder von sich - natürlich hinter einem Blatt Papier.

#a4waist #gottafollowthetrend  #wide #ismiregal #haha

Ein von @bizarrochris gepostetes Foto am

Good morning, lovelys, #Fitgirl here! Today I want to take about the latest and greatest thing to hit the web: the #PaperWaist challenge. I think that this is a great thing, especially for women! Personally, I don't see how we, as women, can progress in society, until we know FOR SURE that our self-worth is defined by being more narrow than small supplies found around the office. And to the haters, I say this: Maybe if you found ACTUAL ways to define your  self-worth, you wouldn't be so jealous of us slender women who are more narrow than a Subway sandwich or a piece of #A4Paper. Appreciate before you hate! Have a #Blessed day! #KaleMeMaybe #a4Waist #WaistChallenge #NoH8 #AllLove #AllKiller #NoFiller #HeadShouldersGMOS #TAmily #Sephora #Aware #Livesore #ROMwod #SmokeyEyes #LBEB #liftbigeatbig

Ein von Brandon Morrison (@liftbigeatbig) gepostetes Foto am

Como os aburrís... Buscar una moda más constructiva para el ser humano por favor. #A4waist

Ein von Guillermo Lana Martín (@guillermolana) gepostetes Foto am

#a4waist #FuckYou #Noa4waist

Ein von † Me And My Broken Heart † (@sensitive_444) gepostetes Foto am

Neben dem DIN-A4-Magertrend sorgt aktuell auch eine weitere Challenge für Aufsehen im Netz. Bei den „iPhone Beinen“ ist es das neue Mager-Ideal, dass ein iPhone der sechsten Generation beide Knie überdecken kann. Im Netz wird dazu aufgerufen, es selbst auszuprobieren.

Bereits in der Vergangenheit haben der Thigh-Gap-Trend und die Bikinibridge für Aufregung gesorgt. Als Thigh Gap wird die Oberschenkellücke bezeichnet. Ein Magertrend war es, eine besonders große Lücke zwischen den Oberschenkeln zu bekommen.

Und auch bei der Bikinibridge handelt es sich um einen weiteren Magertrend: Hierbei sollen die Beckenknochen so stark hervorstehen, dass eine Bikinihose nicht den Bauch berührt und somit eine Brücke zwischen den Knochen bildet.

Die aktuellen Magertrends, bei denen die Taille hinten einem DIN-A4-Blatt und die Knie hinter einem iPhone verschwinden sollen, kommen ursprünglich aus China.

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