Matthies' Netzwelt : Mit VR auf den Mount Everest, zur ISS und ins Herz

Mit der Verbreitung der VR-Brille ändert sich auch das Medienangebot. Einige Film- und TV-Formate wurden bereits angepasst. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archiv
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Wer den Mount Everest besteigen möchte, braucht nur eine VR-Brille. /dpa/Archiv

In der virtuellen Realität kommt man dorthin, wo man sonst nicht landen würde. Der Nutzen ist groß.

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10. April 2017, 16:04 Uhr

Sie wollen einmal den höchsten Berg der Welt besteigen, eine Raumstation besuchen oder auf Entdeckungstour durch den Körper gehen? Das können Sie. Alles, was Sie dafür benötigen, ist eine VR-Brille, also eine Brille, mit der Sie in die virtuelle Realität eintauchen. Und in dieser Welt kommen Sie auf den Mount Everest, zur ISS oder mitten ins Herz. Es sind lohnende Erfahrungen.

Zum Beispiel könnte Ihnen bewusst werden, dass Sie eigentlich gar nicht auf den Mount Everest möchten. So zeigt die App „Everest VR“: Ein Aufstieg ist mit großen Strapazen verbunden. Beispielsweise mit plötzlichen Wetterumschwüngen und hochgefährlichen Passagen. Nur in der VR kann man trotzdem ganz bequem eine Gletscherspalte überqueren, eine Eiswand hochklettern oder sich an einem Bergkamm entlangseilen.

Schwerelos ist die VR-Erfahrung bei „Mission: ISS“, wo man die internationale Raumstation erkundet und sich wie ein Astronaut fühlt. Mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen und gleichzeitig schwerelos umherzuschweben, hat aber auch einen Nachteil: Es kann einem ziemlich übel werden.

Wie arbeitet das Herz? Das zeigt „The Stanford Virtual Heart“ – ein VR-Erlebnis, bei dem Sie das Herz als 3D-Modell betrachten und zerlegen können. Und sich auch selbst hinein teleportieren. Umgeben von Blutkörperchen, lernen Sie so zum Beispiel, was ein Loch im Herzen ist. Die plastische Erfahrung ist auch für Medizin-Studenten von Vorteil. Virtuelle Realität macht aber nicht vor dem Herzen Halt. Künftig soll es auch möglich sein, andere menschliche Organe zu begehen.

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