Magnetfeld statt Bluetooth

Sie funktioniert nur als Begleitgerät zum Smartphone, ist aber nicht mit jedem kombinierbar: Die digitale Neuentwicklung von Samsung lässt sich aktuell nur mit dem auf der IFA vorgestellten Galaxy Note 3 oder dem Galaxy Note 10.1 koppeln.
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Sie funktioniert nur als Begleitgerät zum Smartphone, ist aber nicht mit jedem kombinierbar: Die digitale Neuentwicklung von Samsung lässt sich aktuell nur mit dem auf der IFA vorgestellten Galaxy Note 3 oder dem Galaxy Note 10.1 koppeln.

Alles für die Wearables: Forscher wollen Daten leichter durch den menschlichen Körper senden können.

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07. September 2015, 16:39 Uhr

Das Magnetfeld ist das neue Bluetooth – oder könnte es zumindest werden, wenn es nach Forschern an der University of California in San Diego geht.

Dass sich überhaupt Wissenschaftler über einen neuen Übertragungsstandard für mobile Daten Gedanken machen, hat mit der Verbreitung von Wearables zu tun: Wenn ich am linken Arm eine Smartwatch trage und in der rechten Hosentasche mein Smartphone, können die beiden nicht gut miteinander kommunizieren. Der menschliche Körper absorbiert die Funkwellen. Kurz gesagt: Ich bin im Weg. Die Daten müssen um meinen Körper herumgefunkt werden – mit einem stärkeren Signal. Und das belastet natürlich den Akku.

„Magnetic Field Human Body Communication“ heißt der Übertragungsstandard, über den zuerst das „Handelsblatt“ berichtet hat, und der sogar abhörsicher ist.

Einen Haken hat die Sache natürlich auch, in diesem Fall einen ästhetischen. Wer im Physikunterricht aufgepasst hat, weiß: Um ein Magnetfeld zu schaffen, braucht man eine Spirale. Bei einer Uhr oder einem Armband lässt sich diese Anforderung ganz gut in ein Design pressen. Können Sie sich ein spiralförmiges Smartphone vorstellen? Ich bin jedenfalls gespannt.

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