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Von Pokémon bis Resident Evil : Konsolen-Neuheiten: Virenalarm und prügelnde Taschenmonster

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Vielfältig präsentiert sich das Frühjahr den Videospielern. Die Zeit bis zur Spielemesse E3 und dem Start der virtuellen Realität auf den Next-Gen-Konsolen lässt sich bestens mit neuem Stoff von kniffeligen Puzzeln bis handfester Action füllen.

Vor 20 Jahren kam das erste Pokémon-Videospiel auf den Markt. Und was wohl schon immer alle wollten, wird jetzt möglich. Die Monsterchen mit gutem Herz zeigen sich von ihrer rabiaten Seite und steigen in den Ring. Nintendo hat gemeinsam mit Bandai Namco „Pokémon Tekken“ erschaffen - eine Mischung aus dem Pokémon- und Tekken-Universum. „Pokémon Tekken“ ist ein waschechtes Beat-’em-up geworden. Aber es hat auch überraschende Momente. So gibt es auch die Möglichkeit, aus der Distanz den Gegner zu bekämpfen. Wenn es zu einem Treffer kommt, wird in den Nahkampfmodus gewechselt.

Ungewöhnlich und für manchen gewöhnungsbedürftig dürfte es sein, dass die knuffigen Monster es mit den übelsten Kampfmaschinen und Killergirls aus „Tekken“ aufnehmen. Pokémon-Fans der ersten Stunde werden sofort ihren Spaß haben, alle anderen Prügelspiel-Freunde sollten dem Titel eine Chance geben. Das Spiel ist bereits ab zwölf Jahren freigegeben. Entsprechend hat man in der Entwicklung Wert darauf gelegt, auch den unerfahrenen und jüngeren Videospielern einen leichten Zugang über eine angepasste Steuerung zu ermöglichen. „Pokémon Tekken“ gibt es exklusiv für die Wii U für rund 60 Euro.

Der feine 2D-Plattformer „Teslagrad“ vom Indie-Entwickler Rain Games gibt es nun für die Xbox One. Das knifflige Spiel im Comicstil dreht sich um Strom, Spannung und Magnetismus. Damit sticht es aus der Vielzahl der Jump’n’Run-Spiele hervor. Ein kleiner Junge flieht aus seinem von Fremden eroberten Dorf. Auf seiner panischen Flucht landet er im Tesla-Turm, einem wahrlich mysteriösen Ort, an dem viel Geschick und Knobelkunst gefragt ist. Der optimale Einsatz von Strom und Magnetkraft ist gefragt. Im Spielverlauf kommen einige nützliche Spezialfähigkeiten hinzu. Die Xbox-Version wurde noch um zehn neue Level erweitert. „Teslagrad“ ist als Download für rund 15 Euro verfügbar.

Ein weiteres Spiel aus einer Indie-Schmiede macht derzeit von sich Reden. Das Besondere am Egoshooter „Screencheat“ von Surprise Attack: Die Spieler, die gegeneinander antreten, sind auf dem Bildschirm unsichtbar. Da die Egoperspektive auf einem Bildschirm für bis zu acht Spieler sichtbar ist, kann man erahnen, wo sich die Kontrahenten jeweils befinden. Orientierung bietet ein Farbsystem. Farbenfrohe Karten unterschiedlicher Art sind auch dabei. Ganze neun Spielmodi stehen zur Verfügung, natürlich ist hier Deathmatch mit von der Partie. Außergewöhnlicher ist da schon „One Shot“, bei dem jedem Spieler nur eine einzige Kugel zur Verfügung steht. Einen Egoshooter, der Laune macht und sich nicht zuletzt damit von den herkömmlichen Spielen des Genres abhebt, haben die Entwickler hier für Playstation 4 und Xbox One auf die Beine gestellt. Kosten: je rund 15 Euro.

Der Horror-Schocker „Resident Evil 6“ von Capcom wurde für die neuen Konsolen aufpoliert. Den Anfang macht der sechste Teil, im Sommer sollen dann auch Folge fünf und im Herbst Folge vier erscheinen. Rund 20 Euro kosten die Titel jeweils. Die Besonderheit: Alle nach dem Launch erschienenen Download-Inhalte sind bereits integriert. Die Story: Im Kampf gegen den Bioterror sind in drei miteinander verzahnten Erzählsträngen jeweils zwei Protagonisten am Start. Das C-Virus treibt sein Unwesen und macht aus Menschen üble Bösewichter. Mehr als sonst gewinnt der Action-Anteil in dieser Folge die Überhand.

Schönere Grafik und mehr Inhalten hat die Next-Gen-Version – eine Jugendfreigabe gibt es für „Resident Evil 6“ immer noch nicht.

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