zur Navigation springen

Betrüger im Netz : Kleinanzeigenportale: Abzocke mit falschen Paypal-Mails

vom

Die Polizei warnt Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen vor Abzocke. Betrüger verschicken derzeit gefälschte Paypal-Bestätigungsmails. Auf diese Weise wollen sie sich vor dem Bezahlen der gekauften Ware drücken.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2017 | 09:44 Uhr

Verkäufer auf Kleinanzeigenportalen müssen derzeit mit gefälschten Paypal-Zahlungsbestätigungen rechnen. Darauf weist die Polizei Niedersachsen hin.

Dahinter stecken Betrüger, die nach vorherigem E-Mail-Verkehr angeben, eine angebotene Ware kaufen und per Paypal bezahlen zu wollen. Dann schicken sie die gefälschte Zahlungsdienst-Bestätigung.

Diese ist dann mit dem eigentlichen Betrugsversuch verbunden: Die Hintermänner fordern nämlich einen Versand der Ware - etwa nach Afrika - und behaupten, nicht nur den vereinbarten Kaufpreis, sondern auch die erheblichen Versandkosten via Paypal beglichen zu haben - was natürlich beides nicht stimmt.

Sie bitten den Verkäufer als Nächstes, den Mehrbetrag für die Beauftragung und Bezahlung eines zuvor in den Mails genannten Transportdienstes einzusetzen - und zwar via Western Union oder Moneygram. Das Geld landet aber nicht bei irgendeinem Transportdienst, sondern nicht rückholbar direkt beim Betrüger.

Warnung

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert