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Bluetooth-Boxen : Klang für unterwegs

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Musik laut über den Smartphone-Lautsprecher zu hören, ist kein Klangvernügen. Wer seine Lieblingslieder unterwegs hören will, sollte einen Blick auf Bluetooth-Boxen werfen.

Musikhören wird immer einfacher und komfortabler – auch unterwegs. Denn mit Bluetooth wird die Musik ohne störende Kabel zum Lautsprecher übertragen. Immer mehr Modelle landen in den Läden. „Wichtige Eigenschaften eines guten Bluetooth-Lautsprechers sind ein ausgewogener, voluminöser Klang, eine lange Akkulaufzeit, stabile und schnell einzurichtende Schnittstellen für die Verbindung zum Smartphone oder Tablet“, sagt Björn Brodersen vom Online-Portal „Areamobile.de“.

Wichtig sind auch einfache Bedienelemente. Das Auswählen der gewünschten Musiktitel sollte leicht von der Hand gehen, ebenso das Regeln des Klangs. Damit der tragbare Klangwürfel mehr kann, als nur Musik abzuspielen, lohnt es, in Zusatzfunktionen zu investieren. Viele Geräte können auch als Freisprecheinrichtung genutzt werden oder über einen Aux-Anschluss Musik aus anderen Klangquellen abspielen. Björn Brodersen empfiehlt, auf Standard-Anschlüsse zu achten. Dann lässt sich auch Zubehör von Drittfirmen anschließen.

Damit das Gerät nicht nach einiger Zeit zu Elektroschrott wird, sollte der Akku austauschbar sein. Außerdem sollte ein Netzteil zum Lieferumfang gehören. Je länger der Akku durchhält, desto besser – so ist man auf keine Steckdose angewiesen. „Wenn ich fast den ganzen Tag am Strand verbringe und dort Musik hören möchte, reichen fünf oder sechs Stunden Akkulaufzeit nicht“, sagt Brodersen. Einige Hersteller versprechen Laufzeiten zwischen zehn und 20 Stunden. Dabei handelt es sich aber um Maximalwerte.

Kommt der Lautsprecher mit auf Reisen, sollte er robust sein. „Wer einen Bluetooth-Lautsprecher für den Strand oder anderswo draußen sucht, sollte nach einem Gerät mit einem vor Spritzwasser, Staub und Dreck geschützten Gehäuse suchen“, sagt Brodersen.

Kritiker bemängeln bei Bluetooth-Boxen häufig Verluste bei der Klangqualität. Daher ist eine stabile Datenverbindung zum Smartphone oder Tablet wichtig, von dem die Musik gestreamt wird, außerdem ein effizienter Audio-Codec wie AAC oder AptX. „Ein apt-x-Decoder gibt Musik ohne die bei Bluetooth übliche, zusätzliche Kompression wieder“, sagt Roland Stehle von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu). Praktisch sind laut Brodersen außerdem voreingestellte Sound-Profile oder eine Equalizer-Funktion, mit der sich der Klang manuell nach den eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Der Einstieg in die Welt der tragbaren Bluetooth-Boxen kostet 20 bis 50 Euro. Hier könne der Klang aber noch recht bassarm und dünn wirken, sagt Brodersen. Bis 100 Euro bekomme man bereits leistungsstärkere Modelle. Nutzer mit Anspruch wollen klare Höhen und satte Bässe. Dafür müssen sie 100 bis 200 Euro ausgeben – für Luxusmarken noch deutlich mehr.

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