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Fligges Netzwelt : Kinofilme in neuer Dimension

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Investoren-Kasse klappert: Auch Filmstudios und Medienkonzerne setzen jetzt auf virtuelle Realität.

von
erstellt am 23.Sep.2015 | 19:21 Uhr

Der Nerd in mir hat diese Woche bereits seine Lieblingsnachricht gekürt: Disney kauft sich mit umgerechnet rund 58,5 Millionen Euro in ein Start-up für virtuelle Realität ein. Mit von der Partie sind in der Investorenrunde auch die deutschen Medienkonzerne Axel Springer und ProSiebenSat.1, die mit einer Minderheitenbeteiligung zusätzliches Kaptial in das US-Unternehmen „Jaunt“ spülen. Das Start-up baut Kameras für 360-Grad-Aufnahmen und entwickelt die zugehörige Software. Beides soll dafür sorgen, dass virtuelle Realität endlich auch Kinofilme und andere Bewegtbild-Medien erreicht.

Hier lag der Fokus bislang – völlig zu Unrecht – nur auf Computerspielen. Der Marktstart der Technologie steht kurz bevor. Dabei schauen alle auf Facebooks VR-Brille Oculus Rift, die im ersten Quartal 2016 zu haben sein soll. Das Start-up „Jaunt“ verspricht, dass mit einem günstigen Gestell jedes Smartphone zur VR-Brille werden kann. Schon jetzt ist abzusehen, dass virtuelle Realität durch solche Lösungen auch für kleinere Zwecke wie interaktive Nachrichtenberichte und Simulationen vom Modell historischer Bauwerke bis zur Wohnungsbesichtigung möglich sein wird.

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