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Dreyklufts Netzwelt : Kamera abkleben, aber wie?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Unser Kolumnist hat ein Sicherheitsproblem, dessen Lösung sich nicht ergooglen lässt. Helfen Sie ihm!

In alten James-Bond-Filmen geht der Protagonist nach Betreten eines Hotelzimmers erst einmal auf die Suche - nach versteckten Kameras und Mikrofonen. In moderneren Verfilmungen macht er das nicht mehr. Denn Kameras und Mikrofone zum Ausspionieren bringt man heutzutage selbst mit. Als Teil unserer digitalen Endgeräte. 

2014 gab es einen Trend (lässt sich über google.de/trends nachvollziehen): „kamera abkleben“. Das Projekt „Krautreporter“ wärmt das Thema gerade auf. Früher sei es „wahnhaft“ gewesen, seine Kamera abzukleben. Heute „gesellschaftskonform“. Was mich irritiert: Alle reden und schreiben nur von Laptopkameras. Zur Erinnerung: Laptop-Kameras haben meist ein Lämpchen. Das leuchtet, wenn die Kamera an ist. Es lässt sich von bösen Menschen (NSA) aber ausschalten.

Das Handy des Autors mit einem Postit zwischen Rückenkamera und Schutzhülle. Liegt es so herum, ist auch die Frontkamera kein Problem.
Das Handy des Autors mit einem Postit zwischen Rückenkamera und Schutzhülle. Liegt es so herum, ist auch die Frontkamera kein Problem. Foto: Joachim Dreykluft

Handys haben kein Lämpchen. Sie haben meist zwei Kameras. Und wir haben sie, im Gegensatz zu Laptops, auch in sehr privaten Momenten eingeschaltet neben uns. Im Internet gibt es einige Anleitungen, wie man Laptopkameras abklebt. Für die Rückenkamera meines Handys habe ich eine Lösung gefunden (siehe Foto). Aber wer hat eine gute Idee für die Frontkamera? Hinweise bitte an jod@shz.de.

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erstellt am 28.Apr.2015 | 14:15 Uhr

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