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Maas’ Netzwelt : Junge Traditionen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Von wegen Nerdtreffen – die Internetkonferenz re:publica erreicht alle Bereiche der Gesellschaft.

von
erstellt am 02.Mai.2016 | 18:04 Uhr

Weihnachten als Kindergartenkind. Toll! Glitzernd! Und aufregend! 30 Jahre später weckt die Internetkonferenz re:publica regelmäßig diese euphorischen Gefühle in mir.

Die re:publica wird zehn, ich bin zum fünften Mal dabei. Die Parallelen sind frappierend: Ein ganzes Jahr freue ich mich auf drei viel zu kurze Tage. Gespielt wird auch – mit VR-Brillen in andere Welten abtauchen, Konferenznotizen in Kritzeleien zeichnen, Roboter beobachten. Zum Jubiläum glänzt es überall silbern, mit Diskokugeln und Spiegelflächen an den Bühnen.

Vor zehn Jahren trafen sich ein paar Nerds und Blogger zum „Klassentreffen“ in Berlin. Inzwischen hat sich die Konferenz auf die gesamte Gesellschaft ausgebreitet. Greenpeace nutzt die Gelegenheit für eine TTIP-Pressekonferenz. Der Soziologe Richard Sennett referiert über moderne Städte. Blogger-Urgestein Sascha Lobo spricht – worüber, ist eigentlich egal. Auch ein Schleswig-Holsteiner ist dabei: Der Grünen-Abgeordnete Konstantin von Notz diskutiert über den NSA-Ausschuss.

Die Sorge vor Pannen gehört dazu. Weihnachten: Kippt der Baum um? Re:publica: Funktioniert das WLan? Gemeinsam gesungen wird übrigens auch – aus Tradition. Zum Abschluss singen alle zusammen „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Im Mittelteil des Lieds regnete es letztes Jahr Flitter.

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