Bildrechte auf Facebooks Foto-Plattform : Instagram ändert Nutzungsregeln nach Druck von Verbraucherschützern

Passt nach Druck von Verbraucherschützern ihre Nutzungsbedingungen in Deutschland an: Facebooks Foto-Plattform Instagram.
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Passt nach Druck von Verbraucherschützern ihre Nutzungsbedingungen in Deutschland an: Facebooks Foto-Plattform Instagram.

Das soziale Foto-Netzwerk passt seine Nutzungsbedingungen an deutsches Recht an.

shz.de von
16. Oktober 2017, 11:07 Uhr

Berlin | Facebooks Foto-Plattform Instagram passt nach Druck von Verbraucherschützern ihre Nutzungsbedingungen in Deutschland an. Betroffen sind 18 Punkte, die Verbraucherschützer mit einer Abmahnung angeprangert hatten. „Instagram hat sich von seinen zumeist jugendlichen Nutzern viel zu weitreichende Rechte einräumen lassen“, sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, dem „Tagesspiegel“ (Montag).

„Wir sind dabei, unsere Nutzungsbedingungen in Deutschland zu aktualisieren. Diese Anpassungen verdeutlichen die Rechte, die deutsche Instagram Nutzer gemäß deutschem Recht haben, wenn sie sich auf der Plattform bewegen“, erklärte Instagram. Die Änderungen hätten keinen Einfluss auf das Erlebnis auf der Plattform in Deutschland.

Unter anderem wird in den neuen Nutzungsbedingungen deutlich gemacht, dass für Verbraucher bei Streitigkeiten das Recht ihres Wohnsitzes Deutschland gilt. Bisher müssen sich Verbraucher bei Beschwerden an ein US-Schiedsgericht wenden, das nach kalifornischem Verbraucherrecht urteilt. Weiter behält Instagram sich weitreichende Recht bezüglich der Inhalte der Nutzer vor – etwa, mit deren Fotos und Videos Werbung zu betreiben. Beides soll mit den neuen Nutzungsbedingungen Vergangenheit sein. Passagen zum geistigen Eigentum wurden deutschem Recht angepasst. Außerdem wurde konkretisiert, wann die Fotoplattform Inhalte entfernen darf.

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