zur Navigation springen

Maas’ Netzwelt : In der iPhone-Schlange

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Seit Jahren campieren Menschen im September vor Apple-Stores weltweit. Was sich verändert hat.

von
erstellt am 29.Sep.2015 | 15:31 Uhr

Es sind vertraute Bilder: lange Schlangen vor Apple-Stores weltweit zum Verkaufsstart des neuen iPhones 6s und 6s Plus. Doch die Menschenmassen sind nicht mehr ganz so groß wie noch vor fünf Jahren, die „Apple-Jünger“ nicht mehr ganz so euphorisch. Der Rausch ist anscheinend vorbei. Und die immer gleichen Bilder von Menschenmengen vor den Läden nutzen sich nicht nur ab, sie führen auch in die Irre.

In Hamburg standen – so berichtet etwa Spiegel Online – viele Russen und Polen in der iPhone-Schlange. Kein Wunder: In Europa werden die neuen Smartphones fürs Erste nur in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verkauft. Dorthin reisen, auf einer Straße campieren, ein iPhone erwerben und es dann zu Hause als Statussymbol teuer weiterverkaufen – das ist offenbar ein Geschäftsmodell.

In Palo Alto und in Sidney schickten zwei Frauen Telepräsenzdrohnen zum iPhone-Einkauf. Eine Telepräsenzdrohne ist quasi ein Tablet-PC auf Rädern, fernsteuerbar wie ein Spielzeugauto. Die Kommunikation – oder in diesem Fall das Verkaufsgespräch – läuft über Videochat. Zumindest in Palo Alto im Silicon Valley war der iPhone-Kauf übrigens eine PR-Aktion für den Hersteller der Drohne.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen