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Missglückte PR-Aktion : Image-Kampagne der New Yorker Polizei läuft aus dem Ruder

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Die New Yorker Polizei rief über Twitter die Bürger auf, Fotos von sich und Polizisten zu posten. Erwartet wurden Bilder mit nett lächelnden Gesetzeshütern. Hochgeladen wurden Fotos von prügelnden, aggressiven Polizisten.

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erstellt am 23.Apr.2014 | 17:40 Uhr

Blut und Schlagstöcke statt lächelnder Gesichter und Freundlichkeit: Eigentlich wollte die New Yorker Polizei mit ihrer Twitter-Kampagne Pluspunkte bei der Bevölkerung sammeln. Unter dem Hashtag #myNYPD rief sie die New Yorker auf, Fotos mit nett lächelnden Polizisten zu posten.

Solche Bilder mit bürgernahen Polizisten hatte sich die Polizei vorgestellt.

 

 

 

Die meisten getwitterten Fotos zeigen allerdings die Polizisten nicht als Freund und Helfer, sondern als wilde Schläger.

 

 

Diese Bilder mit prügelnden Polizisten und Gesetzeshütern, die gegen Demonstranten vorgehen sucht man auf der offiziellen NYPD-Twitterseite vergeblich. Kein Wort über die missglückte Social Media-Aktion, und das, obwohl der Hashtag in den USA an einem Tag über 78.000 Mal verwendet wurde. Dafür wird das Thema in den sozialen Medien aufgegriffen und diskutiert.

Wie man Social Media-Kampagnen, die nicht so funktionieren wie gewollt, retten kann, zeigte der Versandhändler Otto.  Er rief über Facebook zu einem Model-Wettbewerb auf, bei dem Kunden Fotos einsenden konnten. Die User bestimmten durch ihre Votes, wer ein Fotoshooting gewinnen sollte. Mit dabei war auch der Student Sascha alias Brigitte.

Quelle: http://twoforfashion.otto.de
Quelle: http://twoforfashion.otto.de
 

Brigitte gewann mit über 23.000 Votes die Abstimmung. Anstatt die Wahl für ungültig zu erklären, bewies Otto Humor und Gespür. Brigitte wurde Model für die Otto-Facebook-Fanpage.

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