zur Navigation springen

Matthies' Netzwelt : Honolulu bestraft „Smombies“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wer in der Hauptstadt Hawaiis über die Straße läuft und dabei auf sein Smartphone schaut, muss zahlen.

von
erstellt am 31.Jul.2017 | 16:01 Uhr

Nicht erst seit der Begriff „Smombie“ im Jahr 2015 zum Jugendwort des Jahres wurde, ist das Phänomen auf den Straßen umherlaufender und dabei auf ihr Smartphone starrender Fußgänger neu. Jeder weiß spätestens aus der Verkehrserziehung, dass man beim Überqueren einer Straße achtsam sein muss. Doch die „Smombie“-Generation vergisst das leicht. Die Folge sind schlimme Unfälle. Honolulu will seine Bürger mit Bußgeldern nun wieder auf sichere Pfade bringen.

Heißt: Wer beim Straße überqueren auf seinem Smartphone schreibt, liest oder Videos anschaut, muss zahlen. Das Gesetz soll im Oktober in Kraft treten. Verboten werden soll auch die Nutzung von anderem elektronischen Equipment, wie etwa Laptops oder Digitalkameras. Ausgenommen ist die Nutzung mobiler Geräte bei Notfällen, etwa wenn es um die Rettung von Menschenleben geht.

Ansonsten wir es teuer. Wer zum ersten Mal erwischt wird, muss 35 Dollar blechen, beim zweiten Mal im gleichen Jahr sind es 75 Dollar und bei der dritten Zuwiderhandlung 99 Dollar. So kann eine Textnachricht richtig teuer werden. Aber vielleicht hat die Bestrafung neben weniger Unfällen ja noch was Gutes. Die Palmen und Einwohner in Honolulu sollen ja auch sehr schön zum Angucken sein.

 


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen