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Christiansens Netzwelt : Hilfe, ich bin ein Erfinder

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zwei US-Studenten entwickeln ein Gerät, das den Experimentiergeist wecken soll.

Essen, Pflanzen oder die Oma – mehr braucht es nicht, um auf dem Rechner Quatsch zu machen. Denn wenn es nach den beiden Erfindern Eric Rosenbaum und Jay Silver geht, können wir das alles und noch viel mehr nutzen, um auf dem Computer Spiele zu spielen, Musik zu machen oder einen Text zu schreiben.

Klingt verrückt? Finde ich auch. Für die beiden US-Amerikaner aber ist die ganze Welt ein Erfinderlabor. Die beiden Studenten des MIT der Universität in Cambridge wollen den Erfindergeist auch bei Otto-Normal-Menschen wecken – und dachten sich „Makey Makey“ aus. Mit einfachen Krokodilsklemmen werden Gegenstände mit einer Platte – dem „Makey Makey“, der via USB-Kabel an den Computer angeschlossen ist – verbunden. Berührt man sie, denkt der Laptop, man berühre beispielsweise das Touchpad – und reagiert. Je nachdem, welchen der vielen Anschlüsse man angezapft hat, lassen sich verschiedene Tasten oder Mausfunktionen abrufen – und so sogar ein Collegeblock mit als Tasten aufgeklebten Süßigkeiten zu einem Spielecontroller oder eine Wassermelone zu einer Trommel umfunktionieren. Das alles soll ohne extra zu installierende Software gehen. Einzige Bedingung: die Gegenstände – oder Personen –, müssen Strom leiten.

Für den leichten Einstieg liefern die Macher auch Software mit – das Ganze soll aber auch bei Videoplattformen wie Youtube oder Spielen wie Pac Man und Super Mario das klassische Keyboard ersetzen können.

Ob die Welt das braucht? Ich bin mir sicher: kein bisschen. Aber ein bisschen Experimentiergeist steckt ja schließlich in jedem von uns.

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