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Dreyklufts Netzwelt : Hilfe! Das Internet ist männlich. Warum eigentlich?

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Mehr Männer als Frauen nutzen weltweit das Netz. Das gilt auch für Deutschland. Aber es ist nicht logisch.

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erstellt am 01.Aug.2017 | 15:51 Uhr

Alljährlich veröffentlicht die Internationale Fernmeldeunion, international bekannt unter der Abkürzung ITU, ihren Jahresbericht zum Internet (hier als PDF zum Download). Darin sammelt die Uno-Unterorganisation Daten zur Nutzung. Eine Erkenntnis der aktuellen Zahlen: Die Nutzung des Internets stagniert, 47 Prozent der Menschen weltweit sind online. Grund ist vor allem, dass in Afrika die Bevölkerung schneller wächst als die Zahl der Internetzugänge.

 

Ein anderes Thema in dem Bericht fand ich so bemerkenswert wie unerklärlich: Das Internet ist und bleibt männlich. 50,9 Prozent der Männer nutzen es, aber nur 44,9 Prozent der Frauen. Das Ungleichgewicht gibt es in zwei Dritteln aller Länder weltweit, auch auf fast allen Kontinenten und auch in Deutschland. In Skandinavien und Südamerika ist die Verteilung ungefährlich gleich, in den USA ist die Zahl bei Frauen größer.

Die Autoren der ITU erklären das Phänomen damit: Wo mehr Frauen eine Hochschulausbildung haben, nutzen auch mehr Frauen das Internet.

In Deutschland sind nur 48,2 Prozent der Hochschul-Studierenden weiblich (hier nachzulesen auf Seite 6). Als Erklärung für die geringere weibliche Internetnutzung greift mir das hierzulande zu kurz. Helfen Sie mir! Ich verstehe es wirklich nicht. Gerne unter jod@shz.de.

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