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Für Konsole und PC : Günstige Spiele: Tipps für Sparfüchse

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Konsole, PC und Spiele sind ein teures Hobby. Wie sich doch der ein oder andere Euro sparen lässt, verrät shz.de.

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erstellt am 12.Okt.2015 | 07:59 Uhr

Frankfurt/Main | Mindestens 300 Euro für eine Konsole, noch mehr für einen Spiele-PC, dazu 40 bis 60 Euro für neue Top-Titel. Ein günstiges Hobby sind Computer- und Videospiele nicht. Wer sich clever anstellt, kommt aber auch mit viel weniger Geld schnell zu viel mehr Spielspaß. Die besten Spartipps:

Längst nicht jedes Spiel kostet 60 Euro. Vor allem Download-Titel sind oft deutlich günstiger. „Digital kann ich Spiele jeden Umfangs veröffentlichen und dafür den entsprechenden Preis verlangen“, sagt Lewis Ward, Forschungsdirektor Gaming beim Marktbeobachter IDC. „So sind auch Spiele für 10 oder 15 Euro wirtschaftlich.“ Der Umfang ist oft etwas geringer, schlechter sind die Spiele aber nicht – im Gegenteil. Vor allem unter den sogenannten Indies finden sich oft ungewöhnliche neue Ideen.

Auf Download-Plattformen wie GOG und Steam gibt es regelmäßig Sales, bei den wechselnden Angeboten des Humblebundle können PC-Spieler sogar wählen, was sie für ein Spiel zahlen wollen. Vergleichbare Sparmöglichkeiten haben Konsolenspieler bislang kaum.

Auf den Konsolen von Microsoft und Sony gibt es sogenannte Premiumdienste. Wer rund sieben Euro für Xbox Live Gold oder Playstation Plus bezahlt, kann dafür nicht nur online spielen, sondern bekommt jeden Monat auch ein paar Gratisspiele. Darunter sind auf den aktuellen Konsolen viele kleinere Titel, aber auch ein paar größere Spiele wie Episoden von „Assassin’s Creed“. Auf der Xbox One gibt es für vier Euro im Monat zudem EA Access für unbegrenzten Zugriff auf EA-Titel wie „Battlefield 4“ und „Fifa 15“.

Die aktuelle Playstation 4 kostet zurzeit rund 400 Euro. Den Vorgänger Playstation 3 gibt es schon ab etwa 160 Euro, außerdem ist das Spieleangebot hier größer und günstiger. Das gilt in etwa für Microsofts Xbox-Modelle One und 360 sowie Wii U und Wii von Nintendo. Nachteil: Die Grafik der alten Spiele ist oft deutlich schlechter, und längst nicht mehr alle aktuellen Titel erscheinen auch für die alten Konsolen.

Ein Spiele-PC ist meistens teurer als eine aktuelle Konsole, dafür kosten neue Spiele in der Regel weniger. Und wer seinen Computer selber bastelt, spart nach Angaben der Zeitschrift „Gamestar“ auch an der Hardware: Mit Bauteilen für rund 500 Euro lässt sich bereits ein PC basteln, der aktuelle Spiele mit mittleren oder allen Details flüssig darstellen kann, so die Experten.

Wenn es um günstige Spiele geht, sind App Store, Google Play und Co. kaum zu schlagen. Vieles gibt es hier kostenlos oder für wenig Geld, 15 Euro sind die Obergrenze. Die Schwierigkeit ist, die Spreu vom Weizen zu trennen: Viele Gratisspiele sind in Wahrheit Free-to-Play-Titel, die ohne Geld langfristig wenig Spaß machen. Orientierung geben Bestenlisten, Empfehlungen der Plattformanbieter oder Nutzerbewertungen.

Bevor durchgespielte Titel im Schrank verstauben, können Spieler sie per Kleinanzeige, im Netz oder bei Ankaufdiensten zu Geld machen. In der Regel funktioniert das nur bei Konsolenspielen auf Disc. PC-Titel sind meist an eine Lizenz gebunden, Downloads lassen sich nicht weiterverkaufen.

Wer neue Spiele nicht sofort haben muss, bekommt sie spätestens nach einem Jahr deutlich günstiger. Das gilt vor allem für Serien wie „Fifa“ und „Call of Duty“, die jedes Jahr erscheinen. Ausnahme ist Nintendo: Hits wie „Mario Kart“ kosten weiter 50 bis 60 Euro. Ein weiterer Vorteil der Geduld: Bugs und andere Probleme sind nach ein paar Monaten meist beseitigt.

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