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Dreyklufts Netzwelt : Googles (noch) lustige Bildersuche

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Google lässt mich „umgekehrt“ nach Bildern suchen. Die Ergebnisse sind teilweise kurios. Das bleibt aber wohl nicht so.

von
erstellt am 30.Jun.2015 | 18:54 Uhr

Ich habe ein neues Spielzeug bei Google entdeckt. Es nennt sich „umgekehrte Bildersuche“. Die funktioniert im einfachsten Fall, indem ich im Chrome- oder Firefox-Browser mit der rechten Maustaste auf ein Bild klicke und „in Google nach diesem Bild suchen“ auswähle. Alternativ kann ich auch images.google.de aufrufen und ein heruntergeladenes Bild von meinem lokalen Dateiverzeichnis in den Suchschlitz ziehen. Eine genaue Anleitung gibt es hier im Google-Support.

Dann zeigt mir Google eine Liste von Seiten an, in denen dasselbe Bild zu finden ist. Das klappt recht gut. Wenn ich ein Bild von einem aktuellen Ereignis habe, finde ich so Artikel, in denen dieses Bild ebenfalls vorkommt. Für News-Junkies ist das eine nette Spielerei.

Amüsant wird die Funktion unter „Optisch ähnliche Bilder“. Probieren Sie es aus: Wenn Sie meinen Namen googlen, finden Sie dieses Bild:

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Unter „optisch ähnliche Bilder“ finden Sie recht bald das Antlitz von Torsten Albig. Dass der Ministerpräsident und ich uns optisch ähnlich sind, darauf muss man erst einmal kommen.

Google macht das oft so: Der Internetkonzern bringt Produkte aus dem Labor in die freie Wildbahn zu einem Zeitpunkt, wo sie nur unzureichend funktionieren, quasi als Prototyp. Dann lernt die Software, und irgendwann ist sie dann so gut, dass wir nicht mehr schmunzeln, sondern nur noch staunen.

Bei mir wird dieses Staunen spätestens dann einsetzen, wenn ich irgendwann auf der Straße im Bildhintergrund fotografiert werde, jemand dieses Bild ins Netz stellt und Googles umgekehrte Bildersuche weiß, dass ich das bin. Und dann wird es ein Thema, das zum Motto dieser Netzwelt-Seite passt: Sicherheit – im Sinne von Datenschutz.

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