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Google-Konten und -Router : Google schmeißt Nutzer raus – aber nur aus Versehen

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Über Nacht ausgeloggt: Weltweit mussten sich Google-Nutzer am Freitagmorgen erneut anmelden.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2017 | 11:07 Uhr

„Kontoaktion erforderlich“ - diese Meldung ploppte am Freitagmorgen weltweit bei Nutzern auf dem Smartphone auf. „Ihr Google-Konto wurde geändert. Melden Sie sich aus Sicherheitsgründen noch einmal an“, forderte Google von seinen Nutzern.

Die Meldung sorgte für Verwirrung. Wie viele Nutzer tatsächlich betroffen sind, ist unklar.

Dem Unternehmen ist das Problem bekannt. In einem Blogeintrag gibt Google-Mitarbeiterin Crystal Cee Entwarnung: Es gebe keine Hinweise darauf, dass das Problem etwas mit Phishing oder anderen sicherheitsrelevanten Störungen zu tun habe. Nutzer sollten versuchen, sich unter accounts.google.com erneut anzumelden. Kein Problem, wenn man seine Login-Daten parat hat. Sollte man sich nicht an das Passwort erinnern, könne man es auf der Seite g.co/recover zurücksetzen. Die Ursache für das massenhafte Ausloggen sei bislang aber noch nicht bekannt.

Schwieriger wird es, wenn jemand Zweifaktor-Authentifizierung nutze. Der Erhalt des Codes via SMS könne sich verzögern. Im Supportbereich können Nutzer aber auch einen Backup-Code erstellen und sich so anmelden.

Gewöhnlich sollten Nutzer nach Warnungen die Seite „Neueste Sicherheitsereignisse“ aufrufen und die Einträge unter „Letzte Kontoaktivität“ kontrollieren. Dort sind die IP-Adressen, die für den jeweiligen Zugriff aufs Google-Konto verwendet wurden, sowie Datum und Uhrzeit des Zugriffs aufgelistet. Bei einer Prüfung sollte man bedenken, dass mitunter auch verbundene Apps, etwa Mail-Anwendungen, oder auch verbundene Webseiten für die Zugriffe verantwortlich sein können.

Einem Bericht von Androidpolice.com zufolge soll es in den USA außerdem Probleme mit Googles OnHub- oder WLan-Routern geben. Damit die Geräte wieder funktionieren, müssen Nutzer sie zurücksetzen. Google hat bereits eine Hilfe-Seite freigeschaltet.

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