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Fligges Netzwelt : Forscher rütteln am Mythos Apple

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sicherheitsexperten entwickeln hartnäckigen Schädling für die als sicher geltenden Apple-Rechner.

von
erstellt am 05.Aug.2015 | 11:23 Uhr

Es klingt wie ein neuer Hollywood-Streifen, der gerade in den Kinos anläuft, ist aber ein Forschungsprojekt: „Thunderstrike 2“. Genauer gesagt verbirgt sich hinter dem spektakulären Namen eine Machbarkeitsstudie für Angriffe auf Apples Firmware. Dem Tech-Magazin „Wired“ zeigten drei US-Sicherheitsexperten, wie sie ein MacBook mit einem sogenannten Wurm infizieren, der sich auf andere MacBooks übertragen kann und nur schwer zu entfernen ist. Er nistet sich so tief in das System ein, dass er von normalen Anwendern kaum zu entfernen ist. Apple arbeitet laut dem Magazin bereits an einer Lösung. Die – zum Glück von Forschern und nicht Kriminellen entwickelte – Technik bestätigt einmal mehr: Die Zeiten, in denen sich Apple-Nutzer auf der sicheren Seite wähnen konnten, sind längst vorbei.

Von anderer Seiten wird übrigens das Unternehmen selbst als Risiko bezeichnet. Ein russischer Abt verteufelte jüngst das Surfen im Internet als Hauptversuchung für Mönche und Nonnen. Als Symbol für diese Sünde musste Apples Firmenlogo – der angebissene Apfel – herhalten. Der Verzicht auf das Internet wiege mittlerweile schwerer als die sexuelle Enthaltsamkeit: „Die meisten werfen ihre Kutten in dem Moment weg, an dem ihnen die Oberen ihre mitgebrachten Computer wegnehmen wollen.”

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