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Fallout 4 und die Macht der Fans

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kaum offiziell erhältlich und bereits das meistdiskutierte Spiel 2015. Das Rollenspiel sorgt für viel Euphorie.

von
erstellt am 27.Nov.2015 | 12:06 Uhr

Es ist eines der Spiele, die in diesem Jahr am sehnlichsten erwartet wurden. Mit Fallout 4 erschien vergangene Woche der neue Teil der Rollenspiel-Reihe. Grafisch überarbeitet mit neuen und alten Features und dem Blick auf die Ereignisse vor einem Atombombenabwurf über den USA. Im Spiel muss sich der Protagonist nach einem langen Kälteschlaf durch ein atomar verwüstetes Ödland rund um Boston schießen und kann dabei verschiedene Taktiken und Fähigkeiten anwenden, Gegenstände sammeln und sich zum Schutz vor allerlei genveränderten Spezies kleine Festungen bauen.

Bereits kurz nach Erscheinen sammeln Fans der Reihe Einsteiger-Tipps, werden Fundorte für hilfreiche Sammelobjekte verraten oder erste Erweiterungen gebastelt, wodurch zum Beispiel weibliche Charaktere die Hüllen fallen lassen. Kann man mögen, muss man nicht.

Zu Beginn des Spiels lässt sich die Spielfigur optisch anpassen. Daraus ist unter eingefleischten Fans bereits ein kleiner Hype geworden. Sie bauen in dem Editor unter anderem Prominente nach. Walter White aus Breaking Bad, US-Präsident Barack Obama, Hulk Hogan oder Wladimir Putin – der Fantasie sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Letztlich geht es dann aber auch für die Putin- und Obama-Charaktere ums nackte Überleben in der atomaren Wüste. Hier lauern keine potenziellen Wähler. Hier warten durch Radioaktivität mutierte Horror-Kreaturen.

Am Ende wird es, ähnlich wie bei Grand Theft Auto V, zahlreiche Diskussionen in Foren und Modifikationen für das Spiel geben, die Fallout 4 zu einem der beliebtesten Games in diesem Jahr, wenn nicht auch 2016, machen werden. Alles zu sehen in „Let’s Play“-Videos der Fanboys.

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