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Christiansens Netzwelt : Fader Beigeschmack – Tauschen Whatsapp und Facebook sich bald doch aus?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eigentlich sollte Whatsapp auch nach der Übernahme durch Facebook unabhängig bleiben. Im Internet veröffentlichte Screenshots geben Hinweise, dass Nutzerdaten künftig verknüpft werden.

von
erstellt am 25.Jan.2016 | 18:43 Uhr

…die Gerüchteküche brodelt. Diese Woche streuen Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Whatsapp-Gründer Jan Koum und Android-Entwickler Javier Santos Salz in die Messenger-Suppe: Geheim war und noch unbestätigt ist, dass Facebook bald Nutzerdaten von Whatsapp zugeschustert bekommt. Doch es gibt immer wieder Leute, die sowas ausplaudern: Besagter Entwickler hatte Screenshots einer Betaversion des Messengers für Android veröffentlicht.

Was will Facebook? Einen Überblick, welcher Whatsapp-Nutzer andere Facebook-Dienste meidet und ihn anwerben? Mehr Infos für die personalisierte Werbung im sozialen Netzwerk? Whatsapp selbst soll ja werbefrei bleiben – das sagt Koum. Aber der sagte auch mal, es werde keine Übernahme durch Facebook geben. Wenige Wochen bevor der Konzern Whatsapp für 22 Milliarden Dollar kaufte. Und Zuckerberg kündigte einst an, ab einer Milliarde Nutzer sei eine Monetarisierung durch Werbung denkbar – dazu fehlen höchstens noch 100 Millionen.

Ob das Messenger-Süppchen einen faden Beigeschmack bekommt oder gar ungenießbar wird, zeigt sich vielleicht Ende Februar. Dann besucht der Facebook-Chef Deutschland. Dort soll es eine öffentliche Fragerunde geben. Vielleicht werden die Fragen aber auch einfach per Whatsapp ins Nirvana geschickt – und landen trotzdem bei Zuckerberg.

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