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Mark Zuckerberg in Puerto Rico : Facebook-Chef irritiert als VR-Katastrophentourist

vom

Mithilfe von Virtual Reality reist der CEO ins Katastrophengebiet. Diese Promoaktion für Facebooks VR wirkt bizarr.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2017 | 14:57 Uhr

Menlo Park | Facebook-Chef Mark Zuckerberg besuchte, das vom Hurrikan zerstörte Puerto Rico am Montag in der virtuellen Realität. Er selbst erschien darin als Cartoon Figur. Neben ihm die Leitern für Social-Virtual-Reality, Rachel Frankling. Eigentlich saßen beide in ihren Büros mit einer Virtual-Reality-Brille auf dem Kopf. Die Bilder zeigte das Unternehmen live auf seiner Plattform.

Das Video war in weiten Teilen eine bizarre Mischung aus Promotion für Facebooks „Social VR“ und virtuellen Katastrophen-Tourismsus. Mark Zuckerberg sagte im Clip, dass das echt Magische an VR sei, dass der Nutzer das Gefühl bekommen könnte, dass er echt vor Ort sei. Dabei lächelte sein Avatar und blickte über die überfluteten Flächen.

 

„Rachel und ich sind nicht einmal im gleichen Gebäude, aber es fühlt sich so, als wären wir am gleichen Ort und könnten uns in die Augen sehen“, schilderte Zuckerberg weiter seine Erfahrung. Danach klatschten sich die Avatare ab. Im Hintergrund die düsteren Szenen der Verwüstung.

Zuckerberg nutzte die Gelegenheit jedoch auch um über einige Projekte zu sprechen mit denen Facebook die zerstörte Region unterstützt. Darunter eine 1,5 Millionen Dollar Spende und die Unterstützung des Roten Kreuzes bei der Erstellung von „Bevölkerungskarten“. Auf diesen können die Hilfsorganisationen ablesen, wo die größte Hilfe benötigt wird. 

Nachdem sich beide noch etwas in der virtuellen Realität Puerto Ricos umgesehen hatten, beschlossenen sie weiter zu „reisen“ und „teleportierten“ sich auf den Mond. VR-Chefin Frankling zeigte sich begeistert vom „wunderschönem Blick auf die Milchstraße“.

 

Danach präsentierte der Facebook-CEO den letzten Trip des Videos: Die Reise ging in sein Wohnzimmer. In dem 360-Grad-Clip waren die Avatare der beiden winzig und Zuckerbergs Hund erschien riesig. „Er ist ein sehr kleiner Hund, er ist ein 30 Pfund Hund, obwohl er mehr als 30 Pfund niedlich ist und wir sind etwas klein geraten.“

Der virtuelle Mark Zuckerburg mit Hund „Beast“.

Der virtuelle Mark Zuckerburg mit Hund „Beast“.

Foto: Screenshot shz: Facebook/Mark Zuckerburg
 
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