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EU-Kommission erhöht Druck auf Google

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die EU-Kommission spricht mit Google über weitere Zugeständnisse in dem jahrelangen Wettbewerbsverfahren. Auslöser seien neue Informationen und Argumente der Beschwerdeführer gewesen, erklärte ein Sprecher der Kommission. „Wir sind nun in Kontakt mit Google, um zu sehen, ob sie bereit sind, Lösungen anzubieten.“ In dem Verfahren geht es um Vorwürfe von Medienunternehmen und konkurrierenden Online-Diensten, Google benachteilige sie in seiner Suchmaschine.

„Wir arbeiten weiter mit der Europäischen Kommission zusammen, um die Bedenken auszuräumen“, erklärte Google. Vor einigen Tagen legte der langjährige Chef und derzeitige Vorsitzende des Verwaltungsrates von Google, Eric Schmidt, in einem Blog-Eintrag seine Sicht zu den Wettbewerbsvorwürfen von Verlagen und Konkurrenten dar.

Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hatte bereits im Februar Zugeständnisse von Google ausgehandelt, die er für ausreichend hielt. Google hatte unter anderem zugesagt, Ergebnissen aus konkurrierenden Diensten mehr Platz einzuräumen und eigene Angebote klarer zu kennzeichnen. Den Beschwerdeführern ging das nicht weit genug.

Der seit über drei Jahren laufende Streit dreht sich um die Suchanzeigen in spezialisierten Bereichen wie dem Kartendienst Maps oder Preisvergleiche.

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