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Kritik nach Release von „Star Wars: Battlefront“ : Eine halbe Portion „Star Wars“

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Aus der Onlineredaktion

Mit Spannung erwartet und doch eine Enttäuschung für viele: Das neue „Star Wars: Battlefront“.

Ich mochte Star Wars nie wirklich, dennoch interessiert mich der Hype um den neuen First-Person-Shooter „Star Wars: Battlefront“. Viele Fans haben das Spiel sehnlichst erwartet, das seit dem 19. November für rund 60 Euro erhältlich ist.

Das Spiel ist ein reines Online-Game mit atemberaubender Grafik, allerdings gibt es keinen Einzelspieler-Modus, keine Kampagne, die man einfach für sich selbst spielen kann. War von den Entwicklern zwar auch nicht vorgesehen, trotzdem sorgt allein das schon für Kritik bei vielen Spielern. Denn das Spiel hätte so viel mehr sein können, meint Autor Dominic Stetschnig von Giga. So sei es nur ein halbes Spiel zu einem hohen Preis. Er bleibt mit seiner Kritik nicht allein. 

Auch der Sänger der US-Metal-Band „Breaking Benjamin“ hat sich in einem Youtube-Video zu Wort gemeldet. Benjamin Burnley, selbst großer Star-Wars-Fan, beschwert sich darin mit reichlich Fäkalsprache über das schlechte Gameplay und zerstörte sogar seine Kopie des Games und postete ein Bild davon bei Instagram. Das Multiplayer-Spiel mache keinen Spaß und alle reinen Online-Games seien schlecht. 

Dabei hatte er seine Kopie vom Publisher Electronic Arts bekommen mit der Bitte, positiv über das Spiel zu berichten. Burnley machte das Gegenteil. Bei 1,5 Millionen verkauften Exemplaren innerhalb einer Woche nach dem Release-Datum dürfte die Kritik EA allerdings wenig jucken.

Dennoch sollten Spieleentwickler auch auf kritische Stimmen hören. Klar sehnen sich Spieler nach guten Spielen, aber auch nach der Möglichkeit, ganz altmodisch ohne Internet „Offline“ zu spielen – entweder allein oder mit guten Freunden in einem lokalen Netzwerk. Online ist eben nicht alles.

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erstellt am 29.Nov.2015 | 19:00 Uhr

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