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Fligges Netzwelt : Ein Superhirn für mein E-Mail-Fach

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

IBM will eine Software wichtige von unwichtigen E-Mails unterscheiden lassen.

Pragmatisch, gebildet, mit gesundem Menschenverstand – so würde Sherlock Holmes seinen Begleiter Dr. Watson beschreiben. Ein den menschlichen Verstand übertreffendes Programm mit künstlicher Intelligenz – das ist Watson, ein von IBM entwickeltes Computerprogramm. IBM-Watson ist außergewöhnlich, denn es versteht natürliche Sprache und ihren Sinn. Mit der richtigen Datenbank verknüpft, findet das Programm so vollautomatisiert relevante Informationen.

Von Watson werden wir noch viel hören. Stellen Sie sich vor, Sie konfrontieren es mit den Symptomen einer Krankheit. Das IBM-Programm könnte in wenigen Sekunden das Krankheitsbild mit einer Datenbank unzähliger wissenschaftlicher Veröffentlichungen abgleichen. Bis es so weit ist, müssen wir uns noch gedulden. IBM hat allerdings schon für dieses Frühjahr einen Vorgeschmack angekündigt. Das Superhirn ist Bestandteil der neuen Software „Verse“. Sie soll E-Mails nicht nur verwalten, sondern gleich den Umgang mit ihnen revolutionieren. Watsons Algorithmen sollen wichtige E-Mails von unwichtigen unterscheiden können. Ganz auf Watson verlassen kann man sich nicht, das räumen die Entwickler ein. Selbiges hätte Sherlock über seinen Dr. Watson allerdings auch gesagt.

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erstellt am 19.Feb.2015 | 07:30 Uhr

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