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Maas’ Netzwelt : Doof, aber glücklich?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Alle reden über Smartphones. Ihre dummen Geschwister, die Dumbphones, sind auch noch da.

von
erstellt am 16.Jun.2015 | 03:15 Uhr

Ist Ihr Telefon schlau oder doof – smart oder dumb? Dumbphones, die nicht viel mehr können als telefonieren, geraten in der bunten Welt der immer leistungsfähigeren Smartphones schon mal in Vergessenheit.

Aber sie sind noch da: Laut dem US-amerikanischen Marktforscher CCS Insight werden 2015 immerhin 590 Millionen Handys verkauft, die keine Smartphones sind. 2019, sagt die Prognose, sollen es noch 350 Millionen sein. Zum Vergleich: Die Studie nennt bei Smartphones die Zahlen 2,07 Milliarden (2015) und 2,35 Milliarden (2019).

In Schwellenländern sind Dumbphones verbreitet und bleiben ein Markt – klar. Überall auf der Welt gibt es aber auch Menschen, die mit Märchen aus Tausendundeiner App nicht glücklich werden. Meine Eltern gehören dazu. Smart oder dumb, das ist nicht nur eine Generationenfrage. Weniger – das ist das Credo vieler Ratgeber zum Glückfinden. Weniger Mails, weniger Social Media, weniger Zeug im Haus. Weniger Smartphone passt ins Prinzip, begrenzt aber auch Spaß und die Organisation des Alltags.

Mit einem Dumbphone muss man sich übrigens auch nicht über das mobile Netz in den Weiten Schleswig-Holsteins ärgern. Ist das schon Glück? Vielleicht.

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