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Tipps für den Neukauf : Der Weg zum richtigen Laptop

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Speicherplatz, Akkulaufzeit, Größe oder Gewicht sind nur einige Faktoren, die es beim Notebook-Kauf zu bedenken gibt. Inzwischen sind verschiedenste Geräteklassen auf dem Markt.

Notebooks haben den Desktop-PC vor allem im privaten Bereich fast komplett verdrängt. Ob für Heimarbeiter, Gamer oder Alltagsnutzer, inzwischen gibt es für fast alle Bedürfnisse ein perfekt zugeschnittenes Gerät. Eine Entscheidungshilfe:

Geräteklassen: Detachables, Convertibles, Ultrabooks – die Klassifizierung der Hersteller hilft oft schon für eine erste Auswahl. Wer viel unterwegs ist, dem ist vielleicht mit einem Ultrabook geholfen. „Die Geräte sind leichter und kleiner als ein Notebook, stehen ihnen in Sachen Rechenleistung aber in nichts nach“, sagt Ralf Gaida von der Stiftung Warentest. Nachteil: Kein DVD-Laufwerk und nur wenige Schnittstellen. Detachables oder Convertibles, auch 2-in-1s genannt, vereinen Laptop und Tablet. „Convertibles kombinieren beide Welten und haben zum Beispiel beachtliche Akkulaufzeiten“, sagt Timm Lutter. Die Bildschirme sind berührungsempfindlich und entweder abnehmbar (Detachable) oder lassen sich so weit umklappen (Convertible), dass der Laptop zum flachen Tablet wird. Nachteil: „Die Hybride können beides nicht so gut, wie wenn man die Geräte einzeln kauft“, erklärt Gaida.

Display: „Ein gutes Display ist immer teuer“, sagt Peter Krajewski vom Computermagazin „Chip“. Die Qualität hängt dabei nicht nur von der Auflösung ab, sondern auch von Kontrast, Helligkeit und Farbabbildung. Für Gelegenheitsschreiber können schon elf Zoll ausreichen. „Notebooks ab 13 Zoll sind dann eher mobile Notizbücher, mit denen man aber auch mal Bilder gucken kann“, sagt Krajewski. Vielschreiber wählen am besten ein Gerät mit 15 Zoll Bildschirmgröße, auch wegen der entsprechend größeren Tastatur. Wer auch Bilder bearbeitet oder spielt, sollte ein Modell mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) wählen, rät Krajewski. Ultra HD (3840 zu 2160 Pixel), auch 4K-Auflösung genannt, brauchen höchstens Profis und Spieler.

Innenleben: Die inneren Werte bestimmen bei Notebooks Prozessor, Festplatte und Speicherplatz. Die noch relativ neuen SSD-Festplatten sind im Gegensatz zur rotierenden HDD deutlich schneller und robuster. Sie sind aber auch teurer und daher meist von geringerer Kapazität. Ein Terabyte Speicher oder mehr findet man nur auf HDDs. So viel Speicherplatz braucht nur, wer viele Fotos, Videos oder Musik auf dem Rechner haben möchte. Im Normalfall reichen aber auch schon 250 GB aus, sagt Lutter. Einen Kompromiss bilden Hybridplatten: Hier werden HDD-Platten mit ein paar Gigabyte SSD kombiniert. Wer die wichtigsten Programme auf dem SSD-Anteil speichert, hat so schnelle Start- und Arbeitszeiten und trotzdem ausreichend zusätzlichen Speicherplatz.

Einsteiger-Laptops, die hauptsächlich zum Surfen oder für die eine oder andere Office-Anwendung im Einsatz sind, kommen mit einfachen Intel-Celeron- oder AMD-E-Prozessoren aus, erklärt Krajewski. Wenn auch mehrere Anwendungen flüssig nebeneinander laufen sollen, wählt man besser einen Core-I5 oder Core-I7-Prozessor. Das gilt auch für Nutzer, die den Laptop zum Spielen nutzen oder Bildbearbeitungs- oder Videoschnittprogramme laufen lassen.

Der Arbeitsspeicher des Rechners sollte acht oder noch mehr Gigabyte umfassen.

Preise: Ein einfacher Einsteiger-Laptop ist schon für rund 300 Euro zu haben. Geräte, die in allen Bereichen gute Leistung bringen, gibt es aber auch schon ab 500 Euro. Die Oberklasse, wo sich zum Beispiel leistungsstarke Ultrabooks befinden, liegt eher bei 1000 bis 1500 Euro.

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