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Fligges Netzwelt : Der verflixte Browser-Tab: Was Thomas Köppl und Kanye West gemeinsam haben

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Pornos und Softwarepiraterie – Multitasking in sozialen Netzwerken geht oft schief.

Was haben Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl und der US-Rapper Kanye West gemeinsam? Richtig gelesen. Denn nach dem schleswig-holsteinischen Lokalpolitiker stolpert jetzt auch West über einen versehentlich nicht geschlossenen Browser-Tab.

Quickborns Verwaltungschef wollte jüngst auf Facebook mit dem Screenshot eines Grundgesetzartikels gegen die AfD wettern. Nur übersah Köppl einen offenen Browser-Tab zu einer Pornoseite. Er habe im Urlaub im Skilift zufällig von einer ihm unbekannten Sexualpraktik gehört, über die er sich informieren wollte. Die Internetseite sei im Gespräch junger Männer häufiger genannt worden, rechtfertigte Köppl.

Nun passieren derartige Peinlichkeiten auch mit knapp 20 Millionen Abonnenten auf Twitter. Eigentlich wollte Kanye West mit einem Bildschirmfoto zeigen, welche Musik er hört. Der Haken: Einer der Tabs führt direkt zur Raubkopie-Seite „The Pirate Bay“ – genauer gesagt zur illegalen Kopie einer 189 Dollar teuren Synthesizer-Software.

Pikant ist, dass der hoch verschuldete West erst kürzlich besagter Seite den Krieg erklärte, weil dort auch seine Musik zum illegalen Download verfügbar ist. Das beweist natürlich nichts. Vielleicht wollte West auch einfach nur wissen, was dieses Piraten-Dings ist, von dem alle reden.
 

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erstellt am 03.Mär.2016 | 07:00 Uhr

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