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Sicherheitseinstellungen : Der Router als Risiko

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Meist steht er unbeachtet im Hausflur oder in der Zimmerecke. Doch das kann gefährlich werden, denn der Internet-Router ist oft falsch vorkonfiguriert. Das sollten Nutzer ändern - und können es selbst in die Hand nehmen.

Ein nagelneuer Internetrouter – was könnte sicherer sein? Das denken viele Nutzer. Doch tatsächlich erlauben sich Hersteller immer wieder Schnitzer bei Verschlüsselung und Einstellungen, berichtet die Zeitschrift „PC-Magazin“ (Ausgabe 4/16). So schließen Nutzer beim Router die „Schotten“:

Admin-Passwort ändern

Der Code, mit dem man als Administrator ins sensible Einstellungsmenü des Gerätes gelangt, ist bei vielen oder allen Routern eines Herstellers oft derselbe. Oder der Passwortschutz ist gar nicht aktiviert. Hier gilt es, ein individuelles, sicheres Passwort zu setzen.

Fernwartung aus

Solche und ähnliche Funktionen sollten im Einstellungsmenü deaktiviert werden. Es genügt, wenn der Router nur aus dem Heimnetzwerk heraus konfiguriert werden kann.- Verschlüsselung an: Viele Geräte spannen ab Werk ungeschützte WLAN-Netze auf. Nutzer sollten zum Schutz unbedingt den Sicherheitsstandard WPA2-PSK einstellen.

WLan-Passwort ändern

Voreingestellte WLan-Passwörter sind oft nicht sicher und können geknackt werden. Deshalb sollten Nutzer ein eigenes Passwort vergeben.

WPS-Pin deaktivieren

Wi-Fi Protected Setup (WPS) ist ein Standard zum einfachen Aufbau eines verschlüsselten WLan-Netzwerks. WPS mit einer Pin, die auf einen Aufkleber oder einer Anzeige am Gerät abzulesen ist, lässt sich den Angaben nach schnell knacken und sollte deshalb abgeschaltet werden.

UPnP deaktivieren

Bei Universal Plug and Play (UPnP) handelt es sich um einen herstellerübergreifenden Ansteuerungs-Standard für Geräte im Heimnetzwerk. Darüber können zum Beispiel Internetdienste den Router anweisen, Ports zu öffnen und Anfragen direkt an Rechner oder andere Geräte schicken. Weil das Risiken für die Privatsphäre schafft, empfehlen die Experten, UPnP auszuschalten.

Gast-WLan einschalten

Die meisten Router bieten inzwischen die Möglichkeit, ein zweites WLan-Netz aufzuspannen. Solch ein Gast-WLan bietet dem Anschlussinhaber die Möglichkeit, nicht oder weniger vertrauenswürdige Geräte und Nutzer vom Rest des Netzes zu trennen. Natürlich sollte auch das Gast-WLan ordentlich abgesichert werden.

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