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Webhoster : Der richtige Platz für die eigene Internetseite

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die eigene Website im Netz muss nicht teuer sein. Die meisten Hoster bieten schon für ein paar Euro im Monat Einsteigerpakete an. Baukastensysteme helfen bei der Gestaltung. Worauf man bei der Auswahl achten sollte.

16 Millionen Websites mit der Endung „.de“ gibt es in Deutschland. Für Unternehmen ist die eigene Website inzwischen unverzichtbar. Und auch Privatleute können sich ohne viel Aufwand und Kosten eine eigene Internetpräsenz bauen. Dafür braucht man nur ein wenig Zeit – und einen Hoster. Diese „Gastgeber“ (von englisch „Host“) beherbergen die Daten der Website in ihren Rechenzentren und stellen die Infrastruktur zur Verfügung.

„Es gibt internationale und deutsche Anbieter – angefangen von kleinen, regional bekannten bis hin zu weltweit vertretenen Großunternehmen“, sagt Lars Steffen vom Eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft.

Wichtiges Entscheidungskriterium ist der Kundenservice. „Oft grenzen sich die regionalen Anbieter durch ihren Support von den Großen ab. Man erreicht dort leichter einen Techniker und bekommt auch mal eine völlig individuelle Lösung für sein Problem“, sagt Andreas Streim vom IT-Verband Bitkom. „Sehr günstige Anbieter bieten gar keinen Support, um die Preise möglichst niedrig zu halten“, sagt Steffen.

Was es kostet, die eigene Webseite ins Netz zu beringen, hängt von den Leistungen ab, sagt Steffen. Also vom Speicherplatz, vom monatlichen Datenverkehr, weiteren Optionen wie E-Mails, Datenbanken oder der Vertragslaufzeit. Was auch immer man bucht: „Für fünf bis zehn Euro ist alles dabei, was Privatleute oder kleine Mittelständler brauchen – auch die Möglichkeit für ein Shopsystem oder komplexe Formulare“, sagt Streim. Die günstigsten Angebote gibt es schon für rund zwei bis drei Euro. Es geht aber auch ganz kostenlos. Dann muss man allerdings mit einigen Einschränkungen leben. „Dazu zählen kein oder nur sehr minimaler Support und meist die Einblendung von Werbebannern und Werbe-Popups auf der eigenen Website“, erklärt Steffen. Außerdem bekomme man bei fast allen diesen Anbietern keine eigene Domain, sondern nur eine Subdomain nach dem Schema „Username.Anbietername.net“. Ein Vorteil: Man kann ohne finanzielles Risiko ausprobieren.

„Eine praktische Sache ist auch die integrierte Installation von Content-Management-Systemen wie Wordpress oder Joomla per Mausklick im Kundenkonto“, sagt Steffen. Viele Anbieter stellen solche Softwarepakete gleich mit zur Verfügung. Eine andere Möglichkeit für Einsteiger seien sogenannte Homepagebaukästen. Sie bieten vorgefertigte Layouts beispielsweise für bestimmte Berufsgruppen wie Architekten oder Zahnärzte. 

 

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