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Fligges Netzwelt : Der König der Faulheit

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Netz feiert einen unbekannten Programmierer der seinen Arbeitsalltag gehackt hat.

von
erstellt am 25.Nov.2015 | 18:58 Uhr

Diese Geschichte klingt wie ein Märchen aus Tausendundeinem Nerd. Und sie erklärt, warum wir alle dringend Programmiersprachen lernen müssen. Da all das nicht hieb- und stichfest bewiesen ist, kann man sie ruhig so erzählen: Es war einmal ein Programmierer. Der wollte sich das Leben einfach machen. Und weil er ein Programmierer war, nutzte er dafür seine magischen Software-Fähigkeiten.

Er erkannte, dass sich viele Herausforderungen des Lebens wiederholten. Morgens Aufstehen zum Beispiel. Weil ihm das nicht immer leicht fiel, programmierte er folgendes Skript: Hatte er sich bis neun Uhr nicht auf Arbeit eingeloggt, schickte sein Smartphone automatisch eine eine Ausrede per SMS an seinen Chef. „Es geht mir nicht gut, ich arbeite heute von zu Hause aus“, las der, während unser Programmierer im Bett einen Kater auskurierte. Einer seiner Kunden nervte immer wieder mit dem selben Problem. Schrieb er eine Mail mit den Wörtern „Schwierigkeiten“, „Sorry“ oder „Hilfe“, startete das Programm eine automatische Routine, die die Datenbank des Kunden auf den letzten Speicherstand zurücksetzte und per Mail antwortete: „Kein Problem Kumpel. Ich hab’s repariert.“ Man mag ihn schon jetzt den König der Faulheit nennen. Dabei kommt das beste noch: Er hackte sich in die Kaffeemaschine des Büros. Per Knopfdruck brühte sie innerhalb von 41 Sekunden einen mittelgroßen Latte Macchiato auf – die exakte Zeit, die der Programmierer von seinem Platz zur Maschine benötigte. Das ganze flog auf, als der Mann den Job wechselte und Mitarbeiter auf die zurückgelassenen Kurzprogramme aufmerksam wurden und sie im Internet veröffentlichten.

 

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