zur Navigation springen

Nordens Netzwelt : Der digitale Frühjahrsputz

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wenn der Frühling naht, ist es Zeit, sich von alten Dingen zu trennen – auch auf dem Smartphone.

Es lädt, es dauert, es nervt: Mein Smartphone quillt über. Von den zehn Gigabyte Speicherplatz sind über neun belegt. Immer wieder ploppt die wohl zweit gefürchtetste Meldung nach „Akku leer“ auf: „Zu wenig Speicherplatz.“ Nichts geht mehr – und das schon VOR den zahlreichen Schnappschüssen meines Urlaubs. Vor den Frühjahrsferien kommt daher der digitale Frühjahrsputz. Statt Feudel und Eimer gibt es dafür mittlerweile zum Glück unzählige Apps. Ob CleanMaster, Easy Clean oder Clean Boost – im Grunde machen sie alle das gleiche: Sie fegen alten Datenmüll vom Smartphone, geben Speicherplatz frei und können auch der Arbeitsgeschwindigkeit zu neuen Höhen verhelfen. Angenehmer Nebeneffekt: Beim Löschen von App-Cache und Co. verschwinden auch jede Menge digitaler Fingerabdrücke von Smartphones und Tablets.

Eine ausführliche Anleitung bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Doch für meinen Saustall Nummer eins habe ich leider noch kein adäquates Putzmittel gefunden: meine Bildergalerie. Seitdem man sich banale Bildchen via Whatsapp hin und her schickt, sind Fotos und Videos mein größter Speicherkiller. Außerdem wird jedes Motiv mindestens dreimal fotografiert. Sicher ist sicher. Nur das Löschen ist so lästig. Das Aussortieren kann mir eine App wohl genauso wenig abnehmen wie mein Mann meinen Kleiderschrank nicht entrümpeln sollte.

Kleiner Trost: Beim Aufräumen findet man immer wieder kleine Schätze. Ein Foto vom letzten Urlaub zum Beispiel, das ich ganz vergessen hatte. Nun wird es entwickelt.

zur Startseite

von
erstellt am 20.Feb.2017 | 17:18 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen