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Henckes Netzwelt : Das Hoverboard wird real

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein kleines schwebendes Skateboard war im Film von 1989 noch die Zukunft. 2015 soll es Wirklichkeit werden.

von
erstellt am 27.Okt.2014 | 09:17 Uhr

Ich liebe Zurück in die Zukunft. Die Trilogie mit den zeitreisenden Protagonisten Marty McFly und Dr. Emmett Brown hat mich schon in den 90ern begeistert. Auch heute schaue ich mir die Filme noch gern an. Im zweiten Teil tauchte damals etwas auf, dass die Herzen vieler Jungs und Mädels hat höher schlagen lassen: Das Hoverboard. Das kleine schwebende Skateboard war die Zukunft. 1989 war das Jahr 2015 noch Jahrzehnte entfernt. Jetzt, 2014, nur noch ein Katzensprung. Wie passend, dass die Firma Hendo, ein Familienunternehmen, jetzt an der Realisierung eines schwebenden Skateboards arbeitet. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat das Ehepaar Henderson mit seiner Firma „Hendo“ bereits das Ziel von 250 000 Dollar erreicht, dabei läuft die Finanzierung noch bis zum 14. Dezember.

Es ist der Traum vieler, der da wahr werden könnte. In einem Video wird der Prototyp präsentiert, der allerdings noch nur auf Kupfer- beziehungsweise Aluminium-Halfpipes funktioniert. Das Prinzip ist ähnlich dem des Magnetschwebezuges Transrapid. Ein Magnetfeld lässt das Board über der Aluplatte schweben, wer bis zu 90 Kilogramm wiegt, wird vom Hoverboard getragen und kann das Brett durch Gewichtsverlagerung steuern. Im Oktober 2015 soll die erste limitierte Auflage fertig sein. Bis das Board dann auch „straßentauglich“ ist, wird das Jahr 2015 wohl aber ins Land ziehen. Für die Hendersons ist es allerdings nur der Anfang. Sie planen, die Magnet-Technik zu nutzen, um Häuser erdbebensicher zu machen. Wann die weiteren „Erfindungen aus dem Film zu kaufen sind, bleibt abzuwarten. Das fliegende Auto, eine sprechende, selbsttrocknende Jacke oder Mr. Fusion, das kleine Fusionskraftwerk für zu Hause, wären doch tolle Novationen.
 

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